Bereits am 18. März hatte sein erster Rechtsanwalt das Mandat niedergelegt, nachdem der 20-Jährige innerhalb kürzester Zeit zwei neue Versionen des Tathergangs beschrieben hatte. 

“In Anbetracht dieser Willkürlichkeit, kann man keine nachvollziehbare Verteidigungsstrategie aufbauen”, erklärte der Anwalt.

Miguel wurde eine neue Rechtsanwältin zugeteilt, die am Freitag ebenfalls den Fall abgelehnt hat. 

In jedem Falle stehe dem Täter ein kostenloser Anwalt zur Verfügung, der vom Verband der Rechtsanwälte in Sevilla gestellt werden muss. 

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Derweil suchen Experten weiterhin fieberhaft nach der Leiche der 17-jährigen Marta. Mittlerweile hat man die Zone, wo der leblose Körper wahrscheinlich begraben liegt, weitestgehend bestimmen können. Seit Sonntag wird eine Müllschicht nach der anderen minutiös abgetragen, um das Mädchen zu finden.

Einige Fachleute hoffen bereits am Montag auf ein Ergebnis oder erste konkrete Spuren der Leiche.

Skeptiker zweifeln hingegen an einem brauchbaren Ergebnis. “Miguel hat so oft gelogen, er hält die gesamte Polizei, Eltern, Freunde und Verwandte zum Narren. Wer weiß, wo Marta wirklich begraben liegt!” vermuten viele Leute. Auch Martas Vater weiβ nicht, was er noch glauben soll.

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