Zur Prominenz zählen die Sportfreunde Stiller für Bayern, der Baden-Württemberger Laith Al-Deen und der Hamburger Deutsch-Rapper DAS BO („Türlich, türlich“). Berlin schickt mit Culcha Candela einen weiteren Favoriten ins Rennen. Ihr Hit „Hamma“ war im vergangenen Jahr sechs Wochen auf Platz 1 der deutschen Charts. Madsen aus Niedersachsen verlassen sich nicht nur auf ihren Heimvorteil, sondern auch auf eine überaus treue Fangemeinde. Insgesamt 16 Musik-Acts treten zum musikalischen Wettbewerb an.

Wie dem auch sei – der „Bundesvision Song Contest“ ist immer für eine Überraschung gut, wie Oomph! im Vorjahr beweisen konnten. Deshalb dürfen sich auch Geheimtipps wie Subway to Sally, paulsrekorder oder Down Below Hoffnungen machen.

Gewonnen haben sie sowieso schon alle. Ein Platz in den Charts scheint sicher: Neun der 16 Teilnehmer vom Vorjahr landeten nach der Veranstaltung auf Anhieb in den Top 100, teils mit Sprüngen von bis zu 49 Plätzen. Dem Label Tapete Records und deren Band Anajo verhalf der „Bundesvision Song Contest 2007″ zur ersten Top-5-Platzierung in den Single-Charts überhaupt. Auch wenn es beim Wettbewerb selber nur für Platz 9 gereicht hatte.

Wer am Ende gewinnt, bestimmen die Zuschauer. Per Telefon und SMS wählen sie ihren Favoriten. Lokalpatriotismus ist erwünscht: Auch für das eigene Bundesland darf abgestimmt werden. Stefan Raab ist Gastgeber in der TUI Arena in Hannover. An seiner Seite: Co-Moderatorin Johanna Klum. Übertragen wird der „Bundesvision Song Contest 2008″ heute Abend ab 21 Uhr live auf ProSieben.