Eine 42-jährige Frau starb am Samstag, nachdem sie in ihrer Wohnung in Jijona (Alicante) erstochen wurde. Alle Hinweise deuten auf ihren Freund als möglichen Täter hin, der umgehend von der Polizei festgenommen werden konnte. 

Wieder einmal zeigt sich, dass die unter Regierungschef Zapatero eingeführte Gesetzeslage offenbar nicht wirklich greift. Der mutmaβliche Täter hatte bereits eine Gefängnisstrafe abgesessen, weil ihn seine ermordete Partnerin in der Vergangenheit wegen Misshandlung angezeigt hatte. Der 50-Jährige durfte sich der Spanierin nicht nähern. 

Dennoch gaben Zeugen an, die beiden in letzter Zeit wieder gemeinsam gesehen zu haben. Es ist sogar wahrscheinlich, dass das Paar in der gemeinsamen Wohnung gelebt hat. Am Tag, als die Frau ermordet wurde, war ihr Partner offenbar stark betrunken und provozierte einen Streit. 

Auch die Nachbarn wussten um die häusliche Gewalt, die sich regelmäβig hinter verschlossenen Türen abgespielt hatte. Der Polizeisprecher wies darauf hin, dass die richterliche Anordnung, sich von einem mutmaβlichen Opfer fernzuhalten, eingehalten werden müsse, damit es gar nicht erst zu derartig “dramatischen” Vorfällen kommen kann.