Demnach habe er die Leiche nicht in den Guadalquivir geworfen, sondern in einem Müllcontainer in der Nähe seiner Wohnung entsorgt.

Kein Wunder also, dass die Bemühungen der Guardia Civil und der übrigen Einsatzkräfte, die seit über einem Monat den Guadalquivir durchsieben, bisher erfolglos blieben.  

Das neue Geständnis bestätigt die Vermutung von Martas Eltern und Freunden, die seit jeher Zweifel hinsichtlich der Theorie des Guadalquivirs angemeldet haben. 

Wie die spanische Zeitung "El Mundo" am Dienstag berichtet, hatte Miguel Carcaño, Martas Mörder, den Richter überraschend um ein erweitertes Geständnis gebeten. Der 20-Jährige gab an, dass er in der Tatnacht nicht allein mit Marta in seiner Wohnung gewesen war.

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Offenbar waren auch seine Freunde Samuel und der 15-jährige “Cuco” anwesend, als er seine Ex-Freundin umbrachte. Die drei Jugendlichen machten sich anschlieβend gemeinsam daran, die Leiche in der nächstgelegenen Mülltonne verschwinden zu lassen.

Unmittelbar nach dem neuen Geständnis hat der Richter die Abfallbehandlung sämtlicher Müllaufbereitungsanlagen Sevillas gestoppt und eine neue Suche angeordnet. Anstelle des Guadalquivir werden jetzt die Müllanlagen der südspanischen Hauptstadt nach Martas Leiche durchforstet. 

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