Neuer Urlaubstrend: Trekking und Wildcamping

4-Sterne-Hotels und Pauschalreisen mit All-Inclusive sind out, Abenteuer und Bewegungslust sind in. Nicht nur sportbegeisterte Menschen haben den Trekking-Urlaub längst für sich entdeckt, auch für Naturliebhaber und Wanderfreunde eröffnen Outdoor-Ferien ganz neue Horizonte. Zudem bietet gerade Europa einzigartige Naturschauspiele und unendliche Weiten, sodass sich das Wandern und Erkunden über mehrere Tage hinweg tatsächlich lohnt. In Sachen Übernachtung ist Camping dabei nicht nur die kostengünstigste Alternative, mit dem Zelt auf dem Rücken ist man auch überall flexibel und kann die Freiheit des Daseins genießen. Bereits 1,7 Millionen Deutsche nächtigen während des Urlaubs in Zelt oder Wohnwagen. Doch nicht überall in Europa ist man befugt, sein Zelt wild und abseits der öffentlichen Campingplätze aufzuschlagen.

Wo freies Campen erlaubt ist

In den meisten Ländern ist das wilde Camping schlichtweg verboten. Erlaubt ist es vorwiegend in Nordeuropa, nämlich in Litauen, Lettland und Estland sowie Norwegen, Schweden und Irland, jedoch auch in Spanien, einem der beliebtesten Reiseländer der Deutschen. Dort, wo freies Zelten erlaubt ist, sind die Plätze dafür allerdings recht rar. Die schönsten Flecken sind an den meisten Orten bereits erschlossen, bebaut oder bereits von offiziellen Campingplätzen bevölkert. Um ein entlegenes Plätzchen zum Camping zu finden, muss man sich also Zeit nehmen und etwas tiefer in die Wildnis vordringen. Wer noch hochwertige und stabile Wander- und Trekkingausrüstung benötigt, kann jetzt bei Campz.de reinschauen und das Abenteuer gut vorbereitet in Angriff nehmen.

Hier herrschen strenge Regeln

In unter anderem den Niederlanden, Portugal, Kroatien, Serbien, Griechenland, Mazedonien sowie in Russland, Rumänien, Bulgarien, Ungarn und Tschechien sind die Verbotsregeln besonders streng. Hier darf man nicht einmal auf Raststätten und Parkplätzen für eine Nacht ein Lager aufschlagen, um sich auszuruhen. In Deutschland, der Schweiz und Österreich ist dies übrigens gestattet. In Dänemark ist das wilde Campen nur in konkret dafür ausgewiesenen Wäldern erlaubt, ansonsten wie überall lediglich auf Zeltplätzen. Die Kontrollen sind hier besonders streng, bis zu 500 Kronen (etwa 75 Euro) werden als Strafe verhängt. In Frankreich ist das Campen vor allem an der Küste verboten, im Landesinneren darf nach Zustimmung des Grundstückseigentümers auch hier gecampt werden.