Neue Zürcher Zeitung: Spanien fragil, trotz Wachstum! “Voller Unwägbarkeiten”

«Laut einer Studie der US-Bank Morgan Stanley dürften Spanien und Portugal dank den in der Krise eingeleiteten Reformen in die Spitzengruppe der Euro-Staaten mit überdurchschnittlichem Wachstum vorstossen.

Spanien soll es in diesem Jahr und Portugal im nächsten Jahr schaffen. Die in der Krise getätigten Anstrengungen sagen allerdings noch nichts über die strukturelle Stärke der Länder aus. Zudem rappeln sich die Ökonomien Iberiens erst langsam auf und profitieren daher vom Basiseffekt. 

Die Erholung ist nach wie vor sehr fragil und steckt – etwa angesichts der hohen Arbeitslosigkeit und der hohen privaten und staatlichen Verschuldung – voller Unwägbarkeiten. Iberiens Weg wird wohl steiniger, als es die bisher erzielten Reformerfolge auf den ersten Blick vermuten lassen.»