Neue Skelettfunde im Horror-Kinderheim

Auf der britischen Kanalinsel Jersey hat die Polizei weitere Horrorfunde im ehemaligen Kinderheim "Haute de la Garenn" gemacht. 

Nachdem bereits vor zwei Monaten erste Knochenfunde gemacht worden sind und zahlreiche ehemalige Bewohner des Heims Aussagen zu angeblichen Foltermaβnahmen in vier Kellerräumen gemacht haben, wurden nun Zähne und neue Skelettteile ausgegraben. 

Wieviele Kinderleichen wurden im Kellerverlies begraben?

Für die meisten ehemaligen Bewohner des Kinderheimes in der Nähe des Ortes St. Martin ist es der Beweis: In den 60er und 70er Jahren wurden zahlreiche Heiminsassen grausam gequält und sexuell misshandelt. Viele Kinder wurden von ihren Mitbewohnern anschlieβend nicht mehr gesehen und verschwanden auf unerklärliche Weise. 

Über 100 Zeugen haben sich nach den ersten Skelettfunden bereits gemeldet, um ihre Erinnerung der Polizei vorzutragen. Selbst aus dem Ausland riefen die Menschen an. 

Der neue Fund ist zwar eine kleine Sensation, noch sei es aber nicht klar, wann und weshalb eine Leiche dort verscharrt worden sein sollte. 

Fest steht, dass die Ermittler weitere Kinderleichen auf dem Gelände suchen und auch einen Zeugen vernommen haben, der auf Anweisung der Heimleitung eine Grube gegraben hatte. Insgesamt 40 Verdächtige gibt es bereits in dem Fall. 

Fiktion oder Wirklichkeit? Parallelen zum Film "Das Waisenhaus"

1986 ist das Kinderheim geschlossen und später zu einer Jugendherberge umgebaut worden. Kurioserweise weist der Fall zahlreiche Ähnlichkeiten zum spanischen Erfolgsfilm „Das Waisenhaus“ (Bild) auf, in dem ebenfalls Kinder ermordet und verscharrt wurden.