Nahrungsergänzungsmittel für eine bessere Fitness

Fit bleiben mit NahrungsergänzungsmittelWer seine Ernährung entsprechend gestalten, kann die eigene Fitness durchaus anheizen. Dabei helfen mitunter auch Supplementierungen. Bildquelle: @ Fotorech / Pixabay.com

Proteinpulver für Bodybuilder – darüber wundert sich niemand mehr. Denn es leuchtet ein, dass der Körper zum Aufbau von Muskelmasse die passenden Baustoffe benötigt. Doch wie sieht es in punkto Fitness und Ausdauer aus? Lässt sich auch hier durch Lebensmittel die Leistung steigern?

Was braucht ein fitter Körper?

Wer seinem Körper regelmäßig Ausdauerleistungen abverlangt, merkt schneller als andere, wenn sich Defizite entwickeln. Hier können Kreislaufprobleme, Muskelkater, Krämpfe oder sogar langwierige Verletzungen die Folgen sein. Für eine optimale Leistung sollten für Sportler daher insbesondere die folgenden Nährstoffe im Fokus stehen:

  • Natrium und Kalium: Diese beiden Mineralien regulieren als Gegenspieler den Flüssigkeitshaushalt, den Blutdruck und den osmotischen Druck in unseren Körperzellen. In der Regel konsumieren wir mit Fast Food und industriellen Snacks zu viel Natrium und zu wenig Kalium. Letzteres ist reichlich in frischem Obst und Gemüse vorhanden, vor allem in Bohnen, Kartoffeln, Spinat und Bananen. Gesundheitsbewussten Ausdauerathleten mangelt es allerdings auch an Natrium, wenn sie es vermehrt ausschwitzen. Zum Ausgleich eignet sich natriumreiches Mineralwasser als Durstlöscher.
  • Magnesium: Das Mineral ist wichtig für die Steuerung der Muskulatur, auch des Herzmuskels. Magnesiummangel äußert sich daher schnell in Wadenkrämpfen. Gute Lieferanten sind Vollkorngetreide, Nüsse und Kakao. Zusätzlich fungiert Magnesium natürlicher Fatburner.
  • Eisen: Ohne dieses Spurenelement können die roten Blutkörperchen den Sauerstoff nicht transportieren – doch gerade Ausdauerleistungen hängen von einer optimalen Sauerstoffversorgung ab. Eisen ist in Rindfleisch und Innereien enthalten, aber auch in Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten. Wichtig bei pflanzlichen Quellen: Vitamin C steigert die Eisenaufnahme und Oxalsäure, wie im grünen Smoothie mit frischem Spinat, hemmt sie messbar.
  • B-Vitamine: Sie sind essenziell für einen funktionierenden Energiestoffwechsel und für die Nervengesundheit. Bei Stress, körperlicher Anstrengung sowie Zucker- und Koffeinkonsum werden allerdings vermehrt B-Vitamine verbraucht. Auffüllen lässt sich das Depot durch Vollkornprodukte, Milchprodukte und Eier. Wichtig für Veganer: Vitamin B12 kommt nur in tierischen Lebensmitteln vor und sollte supplementiert werden, wenn Fleisch, Milch und Eier vom Speiseplan wegfallen.

Helfen Nahrungsergänzungsmittel?

Auf dem Markt existieren eine Vielzahl von Spezialpräparaten für Sportler. Welche sind sinnvoll?

  • Low-Carb-Produkte: Kohlenhydrate, die vor dem Training verzehrt werden, können den Muskeln Energie geben, aber gleichzeitig die Fettverbrennung hemmen. Sportler, die abnehmen wollen, können daher auf Low-Carb-Produkte zurückgreifen, die ihren Blutzucker niedrig halten und die Voraussetzungen für eine optimale Fettverbrennung
  • Koffein: Koffein wirkt nachweislich leistungssteigernd, doch sollten sich Freizeit-Sportler lieber auf die Wirkung der guten alten Tasse Kaffee beschränken. In höheren Dosen ist Koffein toxisch und steht sogar auf der Dopingliste.
  • Kreatin: Zwei Gramm Kreatin braucht der Organismus täglich, damit die Körperzellen ausreichend mit Energie versorgt werden. Allerdings müssen wir nur die Hälfte mit der Nahrung konsumieren, die andere Hälfte synthetisiert der Körper selbst. Eine zusätzliche Zufuhr von Kreatin kann bei kurzen Maximalbelastungen helfen, bei Ausdauersportlern wurde keine Wirkung nachgewiesen.
  • L-Carnitin: Diese Substanz besteht aus den Eiweißbausteinen Methionin und Lysin. L-Carnitin sorgt dafür, dass langkettige Fettsäuren den Körperzellen als Energiequelle zur Verfügung stehen und spielt deshalb eine wichtige Rolle in der Fettverbrennung.
  • BCAA: Dieses Kürzel steht für „verzweigt-kettige Aminosäuren“ und bezeichnet die Aminosäuren Leucin, Valin und Isoleucin. Sie sind relativ klein und werden von der Muskulatur gern als Energiequelle genutzt. Alle drei Aminosäuren kann der Körper nicht selbst bilden, sodass sie mit der Nahrung zugeführt werden müssen. Allerdings ist eine Zufuhr durch Kapseln und Pulver häufig nicht nötig, wenn man kein Veganer ist. Alle tierischen Nahrungsmittel enthalten BCAA in großen Anteilen.
  • Superfoods: Ob Gojibeere, Hanfsamen oder Quinoa – viele „Superfoods“ zeichnen sich durch eine besonders hohe Nährstoffdichte aus. Gerade für Sportler macht es Sinn, seine Energie nicht durch „leere Kalorien“, sondern verbunden mit lebenswichtigen Mineralien, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen zu konsumieren.

Fazit: Es gibt sehr viele Möglichkeiten

Die Basis von Fitnessleistungen bildet unzweifelhaft eine ausgewogene Ernährung, die den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Darüber hinaus sollten Sportler darauf achten, durch Überanstrengung oder Diät-Regeln keine Mangelsituationen zu erzeugen. Hier können Nahrungsergänzungsmittel präventiv wirken.

 

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