Köln (ots) –

Bereits zum dritten Mal findet der Wadenkrampf-Monat Mai statt, eine von der Patienteninitiative „Gute Nacht Wadenkrampf“ ins Leben gerufene Aktion. Er soll mehr Aufklärung zum Krankheitsbild schaffen und die Öffentlichkeit für das Leid der Betroffenen sensibilisieren. Rund 2,8 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter schmerzhaften nächtlichen Wadenkrämpfen [1], oft lässt sich keine zugrunde liegende Ursache für die Krämpfe identifizieren.

Schmerzhafte nächtliche Wadenkrämpfe sind alles andere als eine Lappalie – für die Betroffenen ist es ein sich ständig wiederholender Albtraum. Die starken, krampfartigen Schmerzen reißen sie immer wieder aus dem Schlaf und lassen häufig über Stunden keinen Schlaf mehr zu. Mehr als die Hälfte der Betroffenen erleben diese qualvollen Nächte mehrmals im Monat. Die Folgen reichen von Schmerzen bis in den Tag hinein bis hin zu Verletzungen der Muskulatur, Schlaflosigkeit, Tagesmüdigkeit und einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität. Zusätzlich belastend wirkt sich das Unverständnis für das Krankheitsbild im sozialen Umfeld der Betroffenen aus. Diese für dieses Krankheitsbild so typische fehlende Akzeptanz sorgt für Frustration, Isolation und Verunsicherung. Die Betroffenen ziehen sich zurück und versuchen, häufig erfolglos, über Selbstmedikation ihr Leiden in den Griff zu bekommen. Den meisten Patienten und Patientinnen ist gar nicht bewusst, dass weitergehende ärztliche Untersuchungen mögliche Ursachen abklären und effektive Behandlungsmöglichkeiten eröffnen können. So wird ein Arztbesuch nicht in Erwägung gezogen oder auch unnötig lange hinausgeschoben. Die Patienteninitiative „Gute Nacht Wadenkrampf“ möchte mit ihrem Engagement den Betroffenen Mut machen, sich Hilfe zu suchen und so einen Ausweg aus dem Teufelskreis ihres Leidens zu finden.

Schmerzhafte nächtliche Wadenkrämpfe – was tun?

In der Selbstmedikation zählt die Einnahme von Magnesium zwar zu den häufig empfohlenen Maßnahmen, eine Linderung wird allerdings nur dann erzielt, wenn tatsächlich ein Magnesiummangel für die Krämpfe verantwortlich ist. Da nur bei rund 10 % der Bevölkerung ein erheblicher Magnesium-Mangel vorliegt [2], ist der Nutzen von Magnesium in der Vorbeugung von Muskelkrämpfen dementsprechend begrenzt. Vorbeugende Maßnahmen wie zum Beispiel spezielle und regelmäßige Dehnübungen können das Auftreten der Krämpfe reduzieren und in der Akutsituation lindern. Bei wiederholt auftretenden schmerzhaften Wadenkrämpfen ist der Besuch der ärztlichen Praxis zur Abklärung möglicher Ursachen ein erster Schritt, um den oft jahrelangen Leidensweg zu beenden.

Neuer Online-Selbsttest schafft mehr Klarheit

Die Patienteninitiative „Gute Nacht Wadenkrampf“ bietet auf ihrer Website www.gute-nacht-wadenkrampf.de den Betroffenen umfassende Informationen, Serviceangebote und Patientenbroschüren zum Download. Ein neuer Online-Selbsttest hilft dabei, die eigenen Beschwerden besser einzuschätzen, mögliche Ursachen zu identifizieren und mehr Hintergrundinformationen zum eigenen Krankheitsbild zu erhalten. Neben Videos der von Experten speziell für dieses Krankheitsbild entwickelten Dehnübungen finden sich zur guten Vorbereitung eines Arztgesprächs eine Checkliste sowie ein Schmerztagebuch zur Dokumentation der Wadenkrämpfe.

Mehr Informationen zu schmerzhaften nächtlichen Wadenkrämpfen unter:

www.gute-nacht-wadenkrampf.de.

Über „Gute Nacht Wadenkrampf“

„Gute Nacht Wadenkrampf“ ist eine Initiative der Cassella-med GmbH & Co. KG. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, Betroffenen, die unter schmerzhaften nächtlichen Wadenkrämpfen leiden, umfassend mit Informationen und Hilfe zur Seite zu stehen. Darüber hinaus ist es ihr Anliegen, dieses Thema in der Öffentlichkeit präsenter zu machen. Seit 2020 ist die Initiative „Gute Nacht Wadenkrampf“ Fördermitglied der Deutschen Schmerzliga e. V.

[1] Potenzialanalyse Wadenkrämpfe der GfK im Auftrag von Klosterfrau, Online Interviews mit n=3.711 Teilnehmern, Herbst 2017

[2] Vormann J. Physiologie und Pathophysiologie von Magnesium. Schweizer Zeitschrift für Ernährungsmedizin 2010; 1: 8-13.

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