Nadal zufrieden, Federer nicht: “Ich muss mehr trainieren!”

Nadal weiter: "Ich habe gut gespielt, werde immer besser. Ich habe jetzt in den ersten beiden Masters 1.000 zwei Halbfinals gespielt, das ist doch positiv."

Nadal, der mit 4-6, 6-3 und 6-3 gegen Roddick den Kürzeren zog, kam immerhin weiter als Roger Federer. Sein Freund und Konkurrent schied schon früh gegen den Finalisten Tomas Berdych aus.

"Ich habe gegenwärtig einfach Probleme mit meinem Spiel, das Timing stimmt nicht, keine Ahnung, wo die Fehler herkommen", sagte der Weltranglisten-Erste.

Für den Schweizer war wie schon am 16. März im kalifornischen Indian Wells ein mittelmäßiger Gegner bei einem bedeutenden Turnier eine Nummer zu groß. In Indian Wells unterlag er dem Weltranglisten-30. Marcos Baghdatis aus Zypern in drei Sätzen und vergab dabei sogar drei Matchbälle.

Berdych ist derzeit die Nummer 20 der Welt und hatte seit seinem Zweitrunden-Sieg bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen achtmal gegen Federer verloren.

Vor allem die hohe Fehler-Quote war unüblich für den 28-Jährigen Federer. So beendete er den ersten Satz mit einem Doppelfehler und produzierte insgesamt 62 leichte Fehler. Auch der Matchball endete mit einer zu langen Vorhand des Eidgenossen. "Das treibt meinen Wunsch an, mehr zu trainieren, denn ich mag es überhaupt nicht, die Spiele auf diese Art zu verlieren", erklärte der Grand-Slam-Rekordsieger. (SAZ. dpa)

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Foto: afp