Der Spanier sollte schon gewinnen oder wenigstens weiter kommen als sein Konkurrent Djokovic, sonst könnte spätestens in Roland Garros in Paris eine Wachablösung stattfinden: Dann wäre nicht mehr Nadal Herausforderer Nummer eins von Roger Federer, sondern der Serbe. Roger Federer hat derzeit 6.825 Punkte, Rafa Nadal 5.435 und Novak Djokovic 5.125.

Unterdessen streiten sich Spaniens Tennisspieler weiter mit ihrem Verbandspräsidenten Pedro Muñoz, der seine offenbar unlauteren Geschäfte vor dem Halbfinale im Davis Cup gegen die USA auf dem Rücken der Spieler austrägt. Selten hat man Nadal, der Muñoz offen der Lüge anklagt, so verärgert erlebt.

Hauptgrund für den Zwist: Muñoz hatte die Spieler erst gefragt, wo sie das Halbfinale austragen möchten, diese entschieden sich für einen Ort auf Meereshöhe – zum Beispiel Benidorm. Was keiner wusste: Der Präsident hatte bereits Vorverträge mit Madrid abgeschlossen und via SMS und geheime Telefonate in der Mannschaft intrigiert, um seine Entscheidung sauber aussehen zu lassen.

In Hamburg stehen Fernando Verdasco und David Ferrer bereits im Achtelfinale, Carlos Moyá und Tommy Robredo haben ihre Erstrundenspiele gewonnen. Nicolás Almagro trat wegen Verletzung nicht an.

NEWS: Verhext – Nadal verliert in Miami sein zweites Finale

NEWS: Davis Cup adé für Deutschland? Nadal führt seine "Armada" nach Bremen