Nach Reifentest: FIA droht mit Bestrafung von Mercedes

«Das internationale Sportgesetz gibt uns die Möglichkeit, dass wir den Fall entweder aus eigenem Antrieb oder anhand der Sportkommissare des Großen Preises von Monaco vor das Internationale Sportgericht bringen», teilte die Regelbehörde der Formel 1 (FIA) am späten Sonntagabend mit.

Reifenlieferant Pirelli hatte es offensichtlich versäumt, alle Teams zu dem Test nach dem Spanien-Rennen auf dem Grand-Prix-Kurs bei Barcelona einzuladen und damit womöglich gegen eine Vereinbarung mit der FIA verstoßen. Nachdem der Protest von Red Bull und Ferrari keine Auswirkungen auf den Monaco-Sieg von Silberpfeil-Pilot Nico Rosberg gehabt hatte, kann der Verband Strafen aussprechen, die über die Entscheidung der Rennkommissare von Monte Carlo hinausgehen. Wie diese ausfallen könnten, erklärte die FIA in ihrem Statement nicht.

Mercedes bekräftigte mehrfach, nichts Unrechtes getan zu haben. Das Team hatte drei Tage getestet – auf Bitte von Hersteller Pirelli.