Nach ETA-Anschlag: 250 Personen erleiden Gasvergiftung

Zwar wurde der Anschlag zuvor von einem anonymen Anrufer angekündigt, dies jedoch in einer anderen Stadt, sodass die Einsatzkräfte vor der falschen Uni standen. 

Die Bombe explodierte in Pamplona vor der Universität Navarra (Bild), nur 40 Meter von den Räumlichkeiten entfernt. 20 Menschen wurden dabei verletzt. Dabei blieb es jedoch nicht.

Am Mittwoch mussten 250 Menschen behandelt werden, nachdem an den Reparaturarbeiten des Universitätsgebäudes infolge des Bombenanschlags giftige Gase ausgetreten waren. 

Von den Betroffenen liegen am Donnerstag noch 94 Personen in Krankenhäusern der Provinz Navarra. 

Die Opfer litten unter für eine Gasvergiftung typischen Symptomen wie Atembeschwerden, Übelkeit, Reizhusten und Schwindelanfälle. 

Die nicht betroffenen Studenten und Dozenten mussten derweil in andere Gebäude des Universitätskomplexes verlegt werden, bis garantiert werden kann, dass das Risiko eventueller Gesundheitsschäden auszuschlieβen ist.

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