Mustafi düpiert Cristiano Ronaldo – aber nur zwei Spiele Sperre! “Sterne sind Geschichte”

Unter anderem sagte der Weltmeister des FC Valencia auf die Frage, was er von der roten Karte gegen Cristiano Ronaldo in Cordoba halte: “Wir Spieler haben genug damit zu tun, zu trainieren. Die Leute, die verantwortlich für die anderen Dinge sind, werden schon wissen, was das Richtige ist. Was mir aber gefallen würde wäre, wenn alle Spieler für die gleichen Vergehen die gleiche Strafe bekommen würden. Alle sollten gleich behandelt werden.”

Und zum Abgang von CR7, der sich beim Verlassen das Platzes demonstrativ das Wappen der Club-WM auf dem Trikot säuberte, als sei es in der Fußballprovinz von Cordoba beschmutzt worden, erklärte Mustafi: “Das war seine Art, seine Frustration zu zeigen. Ich persönlich kümmere mich nicht um die WM-Sterne auf dem Trikot, wenn ich für Deutschland spiele. Die zeigen nur die Größe der Vergangenheit unseres Landes. Wenn ich für Deutschland spiele, möchte ich das so gut wie möglich machen, und zwar im Hier und Jetzt, nicht in der Vergangenheit. Aber jeder Mensch ist doch frei, seine Frustration zu zeigen, so wie er eben möchte. Die Wahrheit ist, dass mich das Thema nicht besonders stark interessiert.”

Barca fordert vier Spiele für CR7

Allgemein wird mit zwei Spielen Sperre für CR7 gerechnet, auch wenn Stimmen aus Barcelona spontan wenigstens vier Spiele Sperre forderten. Die Entscheidung sollte am Mittwoch morgen fallen. Folgt das Sportgericht der Version des Schiedsrichters, hat CR7 keine Tätlichkeit begangen, sondern einfach nur eine grobe Unsportlichkeit. Die wäre mit zwei Spielen zu ahnden, Ronaldo würde die kommenden Ligaspiele gegen Real Sociedad San Sebastian sowie gegen den FC Sevilla verpassen. Das Derby gegen Atletico Madrid würde er dann aber wieder bestreiten können.

Liga-Niveau ist erstaunlich hoch

Zur spanischen Liga ingesamt sagte Mustafi: “Ich hätte nicht erwartete, dass die Liga so stark sein würde, das Niveau ist sehr hoch, in jedem Team gibt es großartige Spieler. Es ist eine Ehre für so junge Spieler wie mich, in Spanien spielen zu dürfen.”

Ob sein Team ein 4-4-2 oder ein 3-5-2-System spielt, ist Musafi egal: “Das wichtigste ist doch, dass der Trainer auf mich setzt, welches System er dabei wählt, ist mir egal. Der Trainer wägt die Pros und Contras ab und entscheidet sich dann für einen Spieler. Wir Spieler müssen uns dann im Spiel anpassen.”

Malaga wird schwer, wie immer

Das kommende Spiel in Malaga am nächsten Montag sieht Mustafi als sehr schwer an: “Ein wichtiges Spiel, keine Frage, wie alle Spiele, die wir haben. Wir dürfen uns sowieso nie entspannen, müssen immer unser Maximum geben. Unser Team weß, dass wir schon zu viele Punkte gegen vermeintlich kleine Gegner verloren haben, das müssen wir abstellen, es ist eines der großen Ziele des FC Valencia für die Rückrunde. Wir arbeiten die ganze Woche hart dafür, wenn wir am Montag spielen, ist das auch in Ordnung, dann arbeiten wir eben auf den Montag hin.”