Mispeln an Kokosschaum: Die Costa Blanca feiert Nispero-Ernte

Vom 8. bis zum 31. Mai bieten verschiedene Restaurants und Bars eine spezielle Karte mit Gerichten an, in denen die süß-säuerliche Frucht zum Einsatz kommt. 

Seit 50 Jahren werden Nisperos kommerziell in der Marina Baja angebaut. Heute ist die Region um Callosa, Altea, La Nucia und Polop mit 1.200 Hektar Anbaufläche weltgrößter Exporteur. 

Rund tausend Kleinbetriebe ernähren sich davon. Callosa liess sich sogar das Ursprungszertifikat “D.O.” sichern. 

Ursprünglich stammt die spanische Nispero aus China und Japan. Ihr deutscher Name heißt Japanische Wollmispel (Eriobotrya japonica). 

Eigentlich bedeutet Nispero “Mispel”, nicht zu verwechseln mit der deutschen Mispel, die einen ziemlich bitteren Geschmack aufweist. 

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Am 22. Mai wird der Preis Callosa a Taula 2009 verliehen. Das Event findet im Restaurant “Casa Marcos” statt, das zu diesem Anlass ein Spezialmenü in Zusammenarbeit mit allen teilnehmenden Lokalen zubereitet. Sieben Gänge, Wein und Nachtisch gibt es an diesem Tag für 48 Euro.

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Die Gerichte sind auch einzeln in den verschiedenen Restaurants erhältlich. Darunter findet man Lachsschnitten mit Nisperos, geräucherter Stockfisch an Basilikumcreme mit Nisperos, oder gebratene Nisperos mit Kokosschaum und einer Essenz aus weiβer Schokolade. 

Wem läuft bei diesen Kreationen nicht das Wasser im Mund zusammen?

Weitere Informationen rund um das Thema Nisperos finden Sie in unserem Magazinbeitrag: Nispero, die unbekannte Schöne

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