Mesut Özil: FC Barcelona in der Gerüchteküche, Real Madrid kassiert mit! “Zwei Tage Bedenkzeit”

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Und wieder so eine nette Enthüllung von ‘Football leaks’, diesmal geht es um Mesut Özil. Und natürlich auch wieder um Real Madrid. Und den FC Barcelona.

Denn beim Abgang von Özil zum FC Arsenal vor anderthalb Jahren ließ sich (ganz offensichtlich) Real Madrid in den Vertrag mit Arsenal schreiben, dass der Club aus England anzuzeigen habe, sollte er vorhaben, Özil zurück nach Spanien ziehen zu lassen. Das kann nur als eine Klausel gegen den FC Barcelona verstanden werden, wie die Zeitung “Marca” kommentiert.

Fakt ist, dass im Vertrag aufgeführt ist, dass Real dann zwei Tage lang Zeit habe, zu reagieren. Mit anderen Worten: Real hat ein Vorkaufsrecht auf Özil. Weil die Ablöse des Deutschen in solchen Höhen liegt, dass sie sowieso nur von Barca erreicht werden könnte, macht die Interpretation einer Anti-Barca-Klausel sogar Sinn. Oder würde Atletico Madrid so viel Geld für einen Mittelfeldspieler hinlegen, dessen Stären eindeutig im spielerischen Bereich liegen? Wohl kaum.

Auch von einem lukrativen Verkauf Özils würde Real profitieren. Denn wenn Arsenal seinen Star für mehr als 50 Millionen Euro abgeben sollte, würde Real Madrid von der Differenz zu seiner Ablöse 33 Prozent Anteil kassieren.

Die Ablöse, die Real für Özil kassiert hat, liegt demnach bei 44 Millionen Euro. Plus Prämien. Die sich wie folgt errechnen: Gelingt Arsenal in den sechs Vertragsjahren mt Özil der Einzug in die Champions League, wird pro Saison in der Königsklasse eine Million Euro fällig. Maximal also 50 Millionen Euro.

Inoffiziell ist Bale der teuerste Spieler aller Zeiten. Und eben nicht Cristiano Ronaldo!

Woher der Vertrag kommt, ist natürlich nicht bekannt. Zuletzt war Real Madrid mit den Details seines Vertrags mit dem FC Tottenham in Sachen Gareth Bale in die Schlagzeilen gekommen. Dabei war ans Licht geraten, dass Real am Ende doch die von vielen Zeitungen kolportierten 101 Millionen Euro bezahlt hat, wenn auch nur über den Umweg der Zahlungsmodalitäten. Der eigentliche Preis wurde nämlich offiziell auf 91 Millionen taxiert, bei Ratenzahlung allerdings erhöhte sich die Summer auf 99 Millionen. Plus andere Gebühren, die Real anstelle Tottenhams übernommen hatte, stehen dann 101 Millionen. Inoffiziell ist Bale damit der teuerste Spieler aller Zeiten. Und eben nicht Cristiano Ronaldo, der diesen Titel bis heute offiziell führt, nachdem Real 2009 für den Portugiesen 96 Millionen Euro an Manchester United überwiesen hatte.

Bei Barca hat man derweil andere Probleme als einen möglichen Transfer von Mesut Özil. Denn die Katalanen hätten offenbar gerne Nolito von Celta Vigo noch in diesem Januar. Allein, es fehlt das Geld. Das Verhältnis von Schulden zu Einnahmen wäre dann derart mies für das aktuelle Präsidium, dass laut Satzung nichts anderes als der Rücktritt möglich wäre. Auch die kommenden Gehaltserhöhungen für Neymar und Luis Suarez machen die Sache nicht leichter für Präsident Josep Bartomeu.

Möglicher Ausweg wäre also erneut die Streichung einiger Spieler von der Gehaltsliste, wie vor der laufenden Saison schon mit Xavi und Pedro geschehen. Wie man hört, soll Barca Celta Vigo im Tausch mit Nolito die eigenen Nachwuchsleute Sandro und Munir angeboten haben. Vigo aber lehnte offenbar dankend ab. Wer will schon zwei mittelmäßige Stürmer haben, wenn man einen richtigen Kracher haben kann …

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