Messi und Barça blass! Alle wollen Cristiano Ronaldo und Guti

Cristiano Ronaldo, Cristiano Ronaldo und wieder Cristiano Ronaldo. Und wenn der verletzt oder gesperrt ist, halten die Kameras auf Guti.

Nach und nach platzt Fans und Spielern von Barça angesichts derlei Ungerechtigkeit der Kragen, mein Freund und Barça-Mitglied Paco mag schon gar nicht mehr den Fernseher anschalten.

Und zuletzt war es Spielmacher Xavi, der offenbar den Gedanken nicht sonderlich mag, bald mit dem divenhaften "Genie" Guti nach Südafrika zu fahren.

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Denn Xavi wird sich ausrechnen, worüber die Presse dann berichtet: Nicht über ihn und seinen Freund Iniesta, sondern über Guti eben – und seine (manchmal wenigstens) genialen Hackentricks.

Da hilft es Messi, Iniesta, Xavi und Pedrito herzlich wenig, dass sie tollen Fußball spielen. Ins Fernsehen schafft man es eben eher mit Individualität, auch und vor allem außerhalb des Fußballplatzes. Und da hat Barcelona, bei allem Respekt, wirklich wenig zu bieten.

Denn die Barça-Stars sind (medial gesehen) blass und – sorry, Lionel, auch wenn Du unbestritten der beste Kicker der Welt bist – einfach langweilig.

Das ist wohl der Nachteil, wenn verkappte Politiker wie Joan Laporta ihre Kicker aus der eigenen Jugend "heranziehen" wie Gärtner ihre Treibhaus-Tomaten.

Aus provinzieller Nährlösung kam noch selten der Geschmack der großen, weiten Welt. Sogar Paco mäkelt schon an Iniesta herum: "Er müsste mehr Tore schießen." Als wäre er dann attraktiver für die Presse.

Lustig ist aber vor allem, dass die Katalanen so allergisch auf die Presse in Spanien reagieren. Denn eigentlich wollen sie doch gar keine Spanier sein

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Fotos: AFP, dpa

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