Merkel will Bankenabgabe, Spanien hilft kassieren

Bei den Plänen für eine globale Bankenabgabe drückt die deutsche Bundesregierung aufs Tempo. Die Beteiligung des Bankensektors an den Kosten der Krise werde schon beim nächsten G20-Gipfel im Juni eine wichtige Rolle spielen, sagte eine Regierungssprecherin am Dienstag in Berlin.

"Die Bundesregierung strebt eine Einigung bereits auf diesem Gipfel an" – spätestens aber beim übernächsten Treffen der 20 wichtigsten Volkswirtschaften im November.

Für das informelle Treffen am 15. und 16. April in Madrid legte die EU-Kommission am Dienstag ein unverbindliches Arbeitspapier vor, wonach es eine neue Steuer für Banken geben könnte.

Diese soll sich nach den Risiken richten, die Kreditinstitute eingehen. Das entspricht auch den Plänen der Bundesregierung. Schweden hatte in der Vergangenheit eine "Stabilitätsgebühr" gefordert, die sich nach den Schulden in einer Bankenbilanz richtet.

Würde der schwedische Schlüssel angewendet, könnten die EU-Länder im Jahr bis zu 13 Milliarden Euro einnehmen, berichteten Diplomaten. Mit schnellen Ergebnissen wird beim Finanzminister-Treffen nicht gerechnet. (SAZ, dpa)

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Foto: Regierungonline (Kugler)