Bad Wimpfen (ots) –

Das Bananensortiment bei Lidl wird noch fairer: Das Unternehmen will als erster Händler in Deutschland in Zusammenarbeit mit Fairtrade seinen Kunden ausschließlich Bananen von Plantagen anbieten, für die Lidl zusätzlich einen Preisaufschlag zahlt, um den sogenannten Referenzpreis für existenzsichernde Löhne für Arbeiter in den Erzeugerländern zu gewährleisten – bei gleichbleibendem Verkaufspreis. Damit ermöglicht Lidl eine Umstellung auf „Living Wage“-Bananen. Dies gilt für das gesamte Bananenangebot von Plantagen, darunter Bio- und konventionelle Bananen aus fairem Handel sowie konventionelle Rainforest Alliance-zertifizierte Bananen zum Einstiegspreis.

„Mit diesem Schritt setzen wir einen weiteren Meilenstein für fairen Handel und tragen entscheidend dazu bei, dass auch Plantagenarbeiter in den Erzeugerländern von ihrer Arbeit ihren Lebensunterhalt bestreiten und Perspektiven für ihre Familien sichern können“, erklärt Christoph Graf, Geschäftsleiter Einkauf bei Lidl in Deutschland. „Unser Ziel ist es, den fairen Bananenhandel nachhaltig zu unterstützen und mit dem Angebot an ‚Living Wage‘-Bananen langfristig neue Standards im Bananensortiment in Deutschland zu setzen.“

Lidl hat gemeinsam mit seinen Lieferanten, dem Partner Fairtrade und der globalen Fairtrade-Zertifizierungsgesellschaft FLOCERT ein System entwickelt, um sicherzustellen, dass der erforderliche Preisaufschlag für existenzsichernde Löhne genau ermittelt und den Plantagen durch Lidl und seine Geschäftspartner gezahlt wird. In einem vierstufigen Prozess wird zunächst die Lohnsituation analysiert, der Referenzpreis für existenzsichernde Löhne ermittelt, stichprobenartig seine Zahlung bis zur Ebene der Plantage und die Weitergabe des Aufschlags an die Arbeiter unabhängig kontrolliert.

Kontinuierliches Engagement für fairen Handel

Die Umstellung auf „Living Wage“-Bananen reiht sich in das kontinuierliche Lidl-Engagement ein, die Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Anbauländern verschiedener Rohstoffe und Produkte zu verbessern. So baut das Unternehmen vor allem die langfristige Partnerschaft mit Fairtrade aus und führte etwa im März 2020 die Fairtrade-zertifizierte „Way to Go“-Schokolade ein, mit der zusätzliche Einkommen für Kakaobauern in Ghana ermöglicht werden. Auch die internationale Organisation Oxfam bescheinigt Lidl in Deutschland wieder große Fortschritte in Bezug auf das Engagement für Arbeiter, Kleinbauern und Frauen in den Erzeugerländern: Das Unternehmen konnte sich im Ranking um 27 Prozentpunkte steigern und belegt wie bereits im Vorjahr den ersten Rang im Oxfam Supermarkt-Check 2022.

Weitere Informationen zu Lidl in Deutschland finden Sie hier (https://unternehmen.lidl.de/newsroom/boilerplate).

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Quelle: ots