Mats Hummels: Keine Angst vor Klinsmann! “Wir werden einen Teufel tun”

Die beim 2:2 gegen Ghana angeschlagenen Sami Khedira (Innenbandzerrung im linken Knie) und Jérôme Boateng (Muskelverhärtung) trainierten am Montag wieder mit.

Nach dem 2:2 der US-Boys gegen Portugal ist das Zittern bei der DFB-Auswahl ums Weiterkommen wohl vorbei, schon ein Remis reicht am Donnerstag in Recife (18.00 Uhr MESZ/ZDF) zum Gruppensieg. Trotz der komfortablen Ausgangslage strebt die DFB-Elf einen Sieg an. «Wir werden einen Teufel tun und uns auf einem Unentschieden ausruhen. Wir wollen das Spiel gewinnen. Und ich bin überzeugt, dass die Mannschaft die passende Antwort geben wird», sagte Flick.

Eine mögliche Absprache gegen die USA schlossen die deutschen Spieler kategorisch aus. «Es wäre grob unsportlich, sollte irgendwer solche Gedanken hegen, der auf dem Platz steht», erklärte Verteidiger Mats Hummels und betonte: «Wir werden definitiv auf Sieg spielen. Alles andere wäre anderen Nationen gegenüber unfair.»

Auf Freundschaftsdienste von Ex-Bundestrainer Klinsmann kann das deutsche Team ohnehin nicht hoffen. «Wir fahren nach Recife mit dem Selbstvertrauen, um Deutschland zu schlagen», stellte Klinsmann vor dem Duell mit seinem früheren Assistenten Löw klar. «Es ist keine Zeit für Freundschaftsanrufe, jetzt geht es ums Geschäft», sagte der 49-Jährige. Derweil stehen die Gruppengegner Ghana und Portugal mit nur je einem Punkt auf dem Konto vor dem Aus.