Martina Hingins in der Kokainfalle – Flucht nach Spanien

Nachdem sie sich in ihrer Schweizer Heimat als Dopingsünderin geoutet hatte – Hingins steht unter dem Verdacht, Kokain zu sich genommen zu haben – ist sie nun zu ihrem neuen Freund nach Spanien “geflohen”. 

Kein Versuch eines Comebacks, kein Versuch, sich irgendwie ehrenhaft aus der Affaire zu ziehen. Es waren nicht “nur Medikamente”, sondern das berüchtigte weiβe Pulver, das auch auf der Dopingliste steht. Am Donnerstag hatte sich Hingins selbst angezeigt und dem Tennissport endgültig Lebewohl gesagt. 

Am 29. Juni waren ihr in einer A- und B-Probe Spuren der Droge nachgewiesen worden. Ein Skandal, der die fünfmalige Grand-Slam-Turniersiegerin, jüngste Wimbledonsiegerin und jüngste Weltranglistenführerin aller Zeiten umhüllt. Und wie so viele andere Sportler, die am Doping zerbrachen, sagt auch sie “Ich habe nie absichtlich gedopt”, unschuldiges Lämmchen. Noch sind die Proben nicht offiziell bestätigt, Hingins schmeiβt aber schon jetzt das Handtuch und gibt auf. Die Anwaltshonorare seien “horrent”, für eine Multimillionärin wie Hingins offenbar zu hoch. Die Wellen schlagen besonders hoch, da Martina Hingins in der Schweiz das typische Weiβe-Westen-Image hatte und bis zum Schluss ihre Werbung für eine Waschmaschinenfirma lief. Das Unternehmen hat den Spot mittlerweile abgesetzt. 

Vorbei die Zeiten des Tennisglamours, vorbei ihre Beziehung mit Radek Stepanek, den sie eigentlich heiraten wollte. Nun ist sie fast kopflos nach Spanien abgereist, auf dem Weg zu ihrem neuen Freund Alexander Unischenko, ein ukrainischer Pferde-Mäze. Ist das das neue Leben der Martina Hingins?