Im Gefängnis von Sevilla versuchte Miguel Carcaño sich mit der Kordel seines Trainingsanzuges zu erhängen. 

Dank der schnellen Reaktion seiner Mithäftlinge und des Personals konnte der Selbstmord noch gerade rechtzeitig verhindert werden.

Gegen 20 Uhr ging Miguel noch einmal zur Toilette, bevor er im Speisesaal erwartet wurde. Als er dort nicht erschien, machten sich einige Strafgefangene auf die Suche und fanden den 20-Jährigen bereits am Strick hängen.

Sie schlugen sofort Alarm und konnten eine weitere Tragödie im Fall Marta verhindern.

Wie die spanische Online-Ausgabe von “El País” berichtet, geht es Miguel soweit gut. Er habe keine Verletzungen von seinem Suizidversuch davongetragen.

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Zuvor hatte seine neue Rechtsanwältin gegenüber den Medien bekannt gegeben, ihr Klient sei daran interessiert, “so weit wie möglich dazu beizutragen, dass der Fall Marta so schnell wie möglich aufgeklärt und die Leiche gefunden wird”.

Bereits seit sieben Tagen sucht man die sterblichen Überreste des Mädchens auf der Mülldeponie von Sevilla. Carcaño hatte in einer dritten Version des Tatherganges zugegeben, er hätte die Leiche in einem Müllcontainer entsorgt.

Bisher fehlt trotz der intensiven Suche unter 20.000 Tonnen Müll jede Spur von der jungen Frau. 

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