So deklarierte Miguel Carcaño am Mittwoch, er habe seine 17-jährige Ex-Freundin gemeinsam mit dem 15 Jahre alten Javier mehrfach vergewaltigt, bevor der Teenager sie mit einem Taschenmesser erstochen habe. 

Inwieweit die neuen Einzelheiten zum Tathergang jedoch tatsächlich stimmen, weiß niemand so genau. Die Ermittler tappen nach wie vor im Dunklen. Mittlerweile hat der 20-jährige Miguel seine Aussage zum dritten Mal geändert. 

Die Willkürlichkeit seiner Ausführungen, und immer neue Varianten, wie, wann und wo die drei jungen Männer die junge Frau ermordet haben wollen, haben mittlerweile dazu geführt, dass Miguels Rechtsanwalt das Handtuch wirft.  Ab sofort lehne er die Verteidigung von Miguel Carcaño bis aufs weitere ab. 

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Vielleicht kommt man der Wahrheit mittlerweile aber doch ein Stückchen näher. Nach Aussagen der Ermittler, wirkte Miguel nach seinen neuesten Deklarationen am Mittwoch erstmalig “ruhig und gelöst”. “Zum ersten Mal konnte er dem Ermittlungsrichter in die Augen schauen”, erzählte ein Beamter. 

Derweil suchen die Einsatzkräfte fieberhaft nach Martas Leiche auf der Mülldeponie von Sevilla. Miguel hatte am Montag zugegeben, ihr Körper sei nicht im Guadalquivir, sondern in einem Müllcontainer entsorgt worden. 

Martas Vater Antonio del Castillo bleibt jedoch skeptisch. “Ich glaube Miguel kein Wort. Jetzt will er dem 15-jährigen Javier die Schuld in die Schuhe schieben, weil ihm lediglich eine Jugendstrafe droht. Hoffentlich kommt die Wahrheit bald ans Licht!”

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