Marokko ruft Botschafter aus Madrid zurück

Der spanische König werde am Montag und Dienstag in die beiden Städte reisen, hieß es in einer Erklärung. Die marokkanische Regierung kündigte daraufhin an, ihren Botschafter aus Madrid angesichts des „bedauerlichen Besuchs“ in den „besetzten Städten“ auf unbestimmte Zeit zurückzurufen. Rabat betrachtet Ceuta und Melilla als zu Marokko gehörig, die Exklaven befinden sich de facto jedoch seit mehr als 400 Jahren unter spanischer Hoheit.

Die marokkanische Regierung hatte bereits am Donnerstag ablehnend auf spanische Presseberichte über eine mögliche Reise des Königs in die beiden Exklaven an der Mittelmeerküste reagiert. Es handele sich um „geraubte marokkanische Städte“. In der 32-jährigen Amtszeit von König Juan Carlos wäre es sein erster offizieller Besuch in Ceuta und Melilla, die von der spanischen Bevölkerung einhellig zu ihrem Land gerechnet werden.

Die Regierung in Madrid bemühte sich um eine Entschärfung der diplomatischen Krise. Vize-Regierungschefin María Teresa Fernández de la Vega erinnerte an die „außergewöhnlichen und exzellenten Beziehungen“ zwischen den beiden Ländern. Sie betonte, es handele sich um einen normalen und „institutionellen“ Besuch. Im Februar 2006 hatte eine ähnliche Reise von Ministerpräsident José Luis Rodriguez Zapatero bereits für Unmut in Rabat  gesorgt. Ungeachtet der Proteste Marokkos hat das spanische Königshaus am Freitag den Besuch des Monarchen Juan Carlos in den umstrittenen Exklaven Ceuta und Melilla im Norden Marokkos bestätigt. Der

spanische König werde am Montag und Dienstag in die beiden Städte reisen, hieß es in einer Erklärung. Die marokkanische Regierung kündigte daraufhin an, ihren Botschafter aus Madrid angesichts des „bedauerlichen Besuchs“ in den „besetzten Städten“ auf unbestimmte Zeit zurückzurufen. Rabat betrachtet Ceuta und Melilla als zu Marokko gehörig, die Exklaven befinden sich de facto jedoch seit mehr als 400 Jahren unter spanischer Hoheit.

Die marokkanische Regierung hatte bereits am Donnerstag ablehnend auf spanische Presseberichte über eine mögliche Reise des Königs in die beiden Exklaven an der Mittelmeerküste reagiert. Es handele sich um „geraubte

marokkanische Städte“. In der 32-jährigen Amtszeit von König Juan Carlos wäre es sein erster offizieller Besuch in Ceuta und Melilla, die von der spanischen Bevölkerung einhellig zu ihrem Land gerechnet werden.

Die Regierung in Madrid bemühte sich um eine Entschärfung der diplomatischen Krise. Vize-Regierungschefin María Teresa Fernández de la Vega erinnerte an die „außergewöhnlichen und exzellenten Beziehungen“ zwischen den beiden Ländern. Sie betonte, es handele sich um einen normalen und „institutionellen“ Besuch. Im Februar 2006 hatte eine ähnliche Reise von Ministerpräsident José Luis Rodriguez Zapatero bereits für Unmut in Rabat gesorgt.