Sensationelle Auflösung im Fall Mari Luz aus Huelva? Ein benachbartes Ehepaar des getöteten Mädchens wurde jetzt festgenommen.

Wie die spanische Presse berichtet, wird das Ehepaar verdächtigt, das fünf Jahre alte Mädchen, das im Januar verschwand, ermordet zu haben. Es wurde am 7. März in einer Flussmündung in Huelva tot aufgefunden.

Juan José Cortés, Vater von Mari Luz, sagte der Zeitung "Huelva Información", dass der verhaftete Mann wegen Päderastie und sexuellem Missbrauch vorbestraft sei – er habe den Mann von Anfang in Verdacht gehabt. "Wir wissen, dass er es war, es ist keine Überraschung für uns."

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Der Mann sei bereits einige Tage nach dem Verschwinden des Mädchens in Granada festgenommen worden, aber wegen Mangels an Beweisen wieder frei gelassen worden. Das Ehepaar wurde jetzt in Cuenca aufgegriffen. Genauere Informationen gab die Polizei noch nicht bekannt.

Der Fall Mari Luz sorgte auch für Aufregung, weil zunächst eine Verbindung zum Fall Maddie McCann vermutet wurde. So gab es anfangs den Verdacht, die beiden könnten von einem organisierten Ring von Kinderschändern entführt worden sein.

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