Die kleine Mari Luz Cortés aus Huelva ist am Freitag abend gefunden worden – leider tot. 

Das fünf Jahre alte Mädchen lag in einem Flusslauf, der im Hafen von Huelva ins Meer mündet. Am Kopf war eine schwere Wunde zu sehen, offenbar wurde sie erschlagen.

Über die Umstände des Todes machten die Ermittler zunächst keine Angaben. Das Kind trug dieselben Kleider wie am Tag ihres Verschwindens.

Vor 54 Tagen, am 13. Januar, war Mari Luz verschwunden, die Eltern glaubten fest an eine Entführung. An jenem Sonntag war die Kleine in der Nähe der Wohnung ihrer Eltern zu einem Kiosk gegangen, um eine Tüte Chips zu kaufen. Sie kehrte nie zurück.

Großeltern beschimpfen die Polizei

Ab Sonntag wird in Huelva drei Tage lang offiziell getrauert. Die Eltern des Mädchens, Juan José und Irene, haben ihre Tochter bereits identifiziert. 

Noch am Fundort beschimpften die Großeltern des Mädchens die Polizei. Sie habe nicht schnell genug nach Mari Luz gesucht.

Unmittelbar nach dem Verschwinden von Mari Luz wurde nach Parallelen zum Fall Maddie McCann aus England gesucht, die im Mai 2007 in Portugal verschwand. Man vermutete eine Entführung durch Kinderschänder.

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