Denn Fakt ist: Aschewolken aus dem Gletschervulkan in Island werden nach Ansicht spanischer Wissenschaftler den Flugverkehr in Europa voraussichtlich noch längere Zeit behindern.

"Die Beeinträchtigungen werden nicht permanenter Natur sein, aber es wird immer wieder mal Behinderungen geben", sagte der Vulkanologe José Luis Fernández Turiel, der an einer Expedition des staatlichen Forschungsinstituts CSIC zum Gletscher Eyjafjallajökull teilgenommen hatte.

"Das wird ähnlich wie der Regen sein. Die Regenwolken kommen mal und dann ziehen sie wieder ab", erläuterte der Forscher am Dienstag im staatlichen Rundfunk RNE. Ein Ende des Vulkanausbruchs sei nicht absehbar. "Das kann in einer Woche, einem Monat oder einem Jahr sein. Da ist keine Vorhersage möglich."

Inwieweit der Vulkan den Flugverkehr beeinträchtigen werde, hänge von der jeweiligen Intensität des Ausbruchs und von den Witterungsbedingungen ab.

Reisende müssten in den kommenden Wochen sich darauf einstellen, dass ihre gebuchten Flüge nicht immer wie geplant starten könnten. "Das wird wie eine Lotterie sein", sagte der Wissenschaftler. (dpa, SAZ)

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