Mallorca voller Schnee, Dauerregen und Tote auf Ibiza

Für die nächsten Tage kündigten die Meteorologen Schneefälle selbst im Flachland an.

Auf der Nachbarinsel Ibiza gab es heftige Regengüsse. In der Ortschaft Sant Josep de Talaia kam ein 74-Jähriger ums Leben. Der Mann sei auf der regennassen Straße ausgerutscht und so unglücklich auf den Kopf gefallen, dass er kurz darauf starb.

Galizien im Nordwesten Spaniens erlebte die schwersten Schneefälle in 25 Jahren. Mehrere Landstraßen und Bergpässe wurden gesperrt. Auch in anderen nördlichen Regionen wie dem Baskenland und Navarra gab es Behinderungen.

Nahe Bilbao starb ein 57-Jähriger beim Schneeschaufeln vor seiner Garage. Der Mann sei gestürzt und habe sich den Kopf aufgeschlagen, teilten die Behörden mit.

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Aus dem Süden Spaniens wurden dagegen Überschwemmungen gemeldet. In der andalusischen Ortschaft Valderrubio bei Granada standen 600 der rund 800 Häuser unter Wasser. Dauerregen hatte den kleinen Fluss Escóznar in einen reißenden Strom verwandelt.

Am Donnerstag war in dem Dorf eine gehbehinderte 76-Jährige in ihrem Haus ertrunken. Im Dezember hatte es in den andalusischen Provinzen Huelva und Cádiz so stark geregnet wie in 120 Jahren nicht mehr.

Schwere Regenfälle gab es in den vergangenen Tagen auch im benachbarten Portugal. Die Landwirte beklagen Einbußen in Millionenhöhe. (SAZ, dpa)

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Foto: SAZ