Mallorca und Teneriffa am Ende? “Urlauber wollen Sicherheit”

November und Dezember sind für die spanische Reisebranche normalerweise Flaute-Monate. Am Wochenende erhofften die Hoteliers und Reisebüros sich jedoch ein dickes Geschäft: Der Montag und Mittwoch sind in Spanien Feiertage, so dass viele Spanier das verlängerte Wochenende zu Mini-Ferien nutzen wollten.

Ein großer Teil von ihnen musste jedoch auf den Ausflug ans Meer oder auf die geplante Städtereise verzichten, weil die Flughäfen gesperrt waren.

Noch gravierender als die unmittelbaren Einbußen sind aber die langfristigen Folgen. "Die Urlauber wollen sichere Ferienziele haben", sagte ein Hotelier auf Mallorca.

"Die Ereignisse an diesem Wochenende werden viele Touristen dazu bewegen, für den nächsten Sommer lieber eine Reise in die Türkei oder ein anderes Land zu buchen." Die Zeitung Diario de Mallorca betonte: "Das dicke Ende kommt erst noch."

Dabei ist der Tourismus die große Hoffnung der spanischen Wirtschaft. Er ist einer der wenigen Bereiche, die ein Wachstum verzeichnen können und obendrein mit einem Anteil von elf Prozent am Bruttoinlandsprodukt ein wirtschaftlicher Grundpfeiler des Landes.

Wenn es eine Branche in Spanien gibt, die der Wirtschaft nach dem Zusammenbruch des Immobilienbooms wieder zu einem Wachstum verhelfen kann, ist dies der Tourismus. (SAZ, dpa; Foto: Dumont)

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