Fakt ist, dass niemand die zuletzt immer elender aussehenden Demonstranten in den Zentren Spaniens noch sehen wollte – weder Einheimische noch Touristen.

Die Abeitslosigkeit im Land ist zwar unvermittelt hoch. Aber das ist für die meisten Spanier lange kein Grund, sich öffentlich gehen zu lassen.

Und niemand will, dass die Touristen, von denen viele Spanier leben, denken, dass Spanien ein Dritte-Welt-Land sei.

So hat die Polizei die Lager in den Ferienzentren geräumt und die öffentlichen Plätze vom zurückbleibenden Müll gesäubert.

Die Räumungen verliefen im Großen und Ganzen friedlich, nur wenige Demonstranten beschwerten sich über die „überharte Polizei“ und hielten angeblich von Beamten zugefügte Schrammen und Verletzungen in die Kameras der Pressefotografen.