Die Aussichten sind jedoch nicht günstig. In den vergangenen Monaten erzielten beide Seiten keine Annäherung. Zudem brachte die Streikankündigung der Reisebranche schon jetzt erste Verluste ein. "Die Buchungen sind merklich zurückgegangen", teilte der Verband der katalanischen Reisebüros mit.

Dabei ist der Tourismus nach dem Ende des Baubooms der einzige Sektor, der Spaniens Wirtschaft aus der Krise führen kann. Die Reisebranche macht elf Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus und hatte für dieses Jahr auf ein kräftiges Anschwellen des Urlauberzustroms gehofft.

Spanien hatte auch darauf gesetzt, dass Mallorca, die Kanaren oder die Costa Brava von den Unruhen in Ferienländern wie Tunesien oder Ägypten profitieren können. Im Februar war die Touristenzahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,4 Prozent gestiegen. (SAZ, dpa; Foto: Air Berlin)