Hannover (ots) –

Wenn auch die letzte Diät nicht mehr zum gewünschten Erfolg führt, sehen viele Menschen nur noch eine Option, um ihr Wunschgewicht endlich zu erreichen: den Magenballon. „Doch ein solcher Eingriff, so oft er auch empfohlen wird, führt in vielen Fällen zu keinem Erfolg“, sagt Jan Bahmann.

„Der große Vorteil ist, dass schon bei kleinen Essmengen das Sättigungsgefühl zügig eintritt – aber auch nur am Anfang“. Bahmann ist Abnehm-Coach und hat schon mit dutzenden Magenballon-Trägerinnen gearbeitet. Gerne verrät er im folgenden Artikel, was hinter dem Magenballon steckt und ob er wirklich das hält, was er verspricht.

Der Magenballon – was ist das eigentlich?

Mit Kosten zwischen 3.000 und 4.000 Euro muss jeder rechnen, der sich einen kleinen Ballon aus Kunststoff in den Magen einsetzen lassen möchte. Der Eingriff selbst erfolgt in aller Regel ebenso schnell wie komplikationslos, stellt für den Betroffenen also kein gesundheitliches Risiko dar.

Der Effekt liegt in einem eingeschränkten Volumen des Magens: Die verzehrten Essmengen nehmen deutlich ab, auf diese Weise werden weniger Dickmacher wie Fette und Kohlenhydrate verzehrt. Bleibt die abnehmwillige Person auf diese Weise im Kaloriendefizit, wird sie nach einiger Zeit tatsächlich an Gewicht verlieren.

Welche Auswirkungen ergeben sich?

In den Anfangswochen verliert der Proband einige Pfunde, der Fortschritt lässt sich auf der Waage ablesen. Nicht zu sehen ist jedoch, dass durch den Magenballon nicht nur die Menge der verzehrten Kalorien reduziert wird – sondern dass damit immer auch das Risiko verbunden ist, nur noch wenige Nährstoffe aufzunehmen.

Lebenswichtige Bausteine wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente also, die der Organismus für eine gesunde Bewältigung des Alltages benötigt. Erste Anzeichen eines Defizits können etwa in auftretenden Kopfschmerzen, dem Gefühl der Müdigkeit oder einer Anfälligkeit für Infekte gesehen werden.

Warum führt die Therapie nicht zu dauerhaften Erfolgen?

Allerdings ist das Nährstoffdefizit nicht der einzige Nachteil des Magenballons. Denn er wird nach wenigen Monaten bereits wieder entfernt, da der dafür verwendete Kunststoff durch die Magensäure zerstört werden könnte. Schnell zeigt sich, dass das in den ersten Wochen verlorene Gewicht bald wieder auf den Hüften in Erscheinung tritt.

Viele Betroffene verlassen sich zu sehr auf die Hilfe des Magenballons, überdenken ihre Ernährungsgewohnheiten aber nur unzureichend. Den anfänglichen Fortschritten folgen zumeist die Tristesse und die Enttäuschung, dass sich das Gewicht wieder auf dem vorherigen Niveau befindet.

Wie können dauerhafte Erfolge erzielt werden?

Erfahrungsgemäß gibt es nur wenige Menschen, denen ein Magenballon wirklich beim Wunsch der Gewichtsreduktion hilft. Denn er darf lediglich als eine kleine Hilfe angesehen werden, um das Ziel zu erreichen.

Wichtiger ist es dagegen, dass der Betroffene den Willen zeigt, seine Essgewohnheiten wieder in den Griff zu bekommen und insbesondere an der Menge der verzehrten Speisen zu arbeiten. Denn so sehr die Zahl der Kalorien verringert werden soll: An den Nährstoffen darf künftig nicht gespart werden. Erst so entsteht ein gesundes Lebensgefühl, das genügend Energie für den Alltag bereithält.

Über Jan Bahmann:

Jan Bahmann ist Abnehm-Coach und gemeinsam mit seinem Team hilft er seinen Kundinnen dabei, langfristig abzunehmen und ihre Wohlfühlfigur zu erreichen. Die Besonderheit: Im Mittelpunkt des Coachings steht neben der bloßen Gewichtsreduktion vor allem der Aufbau eines neuen Bewusstseins für einen gesunden Lebensstil – ohne große Einschränkungen oder Verzicht. Weitere Informationen unter: https://janbahmann.de/

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Bahmann Coaching GmbH
Jan Bahmann
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