Doch in diesem Jahr zeigt sich Spaniens größte Messe für zeitgenössische Kunst geprägt von den “dunklen Wolken der Krise”. 

“Aussteller und Veranstalter sind auf die Hilfe der Besucher angewiesen, denn in diesem Jahr geht es nur um eins: Verkaufen”, so Messedirektorin Lourdes Fernández. 

“250 Galerien haben sich angemeldet und investieren ihr Geld in einer Zeit der Ungewissheit, in einem Moment, wo nur noch die Hälfte verkauft wird”, erklärt sie. “Auch die Messeveranstalter arbeiten zurzeit doppelt so hart, um wenigstens die Hälfte zu erreichen.”

In diesem Jahr sind es 20 Galerien weniger als in den Jahren zuvor, “aber immerhin noch 250”, so Fernández. 

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Die Aussteller hätten besonders spektakuläre Stände vorbereitet, denn man wolle nicht den Eindruck erwecken, Krisenzeiten würden die Qualität beeinträchtigen. Im Gegenteil.

Fernández zeigt sich kämpferisch: “Wir müssen darum kämpfen, zu verkaufen. Wir wollen die Leute davon überzeugen, dass Kunst auch in Krisenzeiten einen wichtigen Bestandteil des Lebens ausmacht und es bereichert.”

Sie wisse nicht, wie die Krise die diesjährige Messe beeinflussen würde, die zu den führenden Kunstveranstaltungen der Welt gehört und normalerweise tausende von Besuchern anlockt. 

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“Nie zuvor hatten wir eine Krise, die weltweit spürbar ist. 1993 steckte zwar Spanien in wirtschaftlichen Schwierigkeiten, aber nicht Amerika. Unsere ausländischen Besucher haben gekauft, für uns gab es keine Krise”.

Diesjähriges Gastland ist Indien, das die Messe in diesem Jahr auf ganz besondere Weise bereichern würde, so die Direktorin. “Indien ist trotz der Krise sehr aufgeweckt und lebendig. Wir präsentieren 13 indische Galerien, die hervorragende Arbeit geleistet haben”.

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