Nach einem Bericht des Internationalen Olympischen Komitees, das seine Funktionäre in alle Bewerberstädte ausgesandt hatte, wird Madrid vor allem in Sachen Doping Versäumnisse vorgehalten.

Doping – ein in Spanien nicht sehr ernst genommenes Thema – ist demnach Spaniens Schwachpunkt Nummer eins.

Wörtlich heißt es in dem Bericht von Anfang September: "Wir sehen nicht, dass die nationale Gesetzgebung in Spanien mit den Normen der Welt-Antidopingagentur konform geht."

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Das ist nichts anderes als eine schallende Ohrfeige für eine Nation, die sich ohne Vorbehalte ihrer Tour-de-France-Sieger rühmt, als wäre Doping ein Dummer-Jungen-Streich. Die Zeitung "Marca" berichtet entsprechend betreten – wütende Kommentare werden aber aller Voraussicht nach nicht lange auf sich warten lassen.

Immerhin: Auch Chicago, hinter dem indirekt US-Präsident Barack Obama steht, hat derzeit nicht die besten Chancen. Unter anderem hätten die Amis nicht deutlich machen können, wie sie die Spiele gewinnbringend vermarkten würden.

Da käme eher schon Río de Janeiro in Frage, das allerdings zwei Jahre vor 2016 bereits die Fußball-WM an der Backe hat.

Der Bericht, der am Mittwoch ans Tageslicht kam, hat allerdings keinen verbindlichen Charakter. Die Wahl zur Olympiade 2016 findet am 2. Oktober in Kopenhagen statt.

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Foto: Wikipedia