Madrid erklärt Stierkampf zum spanischen Kulturgut

Der Stierkampf wird dort somit unter besonderen Schutz gestellt und hat unter anderem Anspruch auf öffentliche Fördermittel. Zudem können Angriffe auf die „Fiesta“ künftig mit Bußgeldern geahndet werden.

Die in Spanien bislang beispiellose Initiative ging von der Chefin der Madrider Regionalregierung, Esperanza Aguirre, aus.

Die konservative Politikerin ist ein bekennender Stierkampf-Fan. Mit der Ankündigung heizte die 59-Jährige die Debatte über den Stierkampf im Lande weiter an, zumal das Parlament von Spaniens wirtschaftsstärkster Region Katalonien derzeit in Barcelona über ein Verbot des umstrittenen Spektakels berät.

Aguirre wolle sich nun als große Verteidigerin des Stierkampfes in Spanien hervortun, meinten ihre Kritiker. (SAZ, dpa)

Foto: Wikipedia