Maddie schon Weihnachten zu Hause? Detektei sagt Ja

Laut Marco ist Maddie in den Händen von Pädophilen und hält sich in Nordafrika oder der iberischen Halbinsel auf. Der spanischen Zeitung Metro sagte er, dass er Beweise gegen einen Kinderschänder-Ring gesammelt habe, so dass die Polizei nun zugreifen könne. Noch wisse er nicht exakt, wo Maddie sich befinde. Auch dass sie noch lebt, kann er nur hoffen. Sicher wisse er aber, dass Maddie am Tag nach ihrer Entführung noch gelebt habe.

Marco: „McCanns sind nicht reich genug“

Weiter verkündete Marco: „So Gott will, wird Maddie noch vor Weihnachten bei ihren Eltern sein.“ Aber schon in der Vergangenenheit war Metodo 3 nach eigenen Angaben mehrfach kurz vor dem Abschluss des Falles – und dann kamen immer wieder neue Rückschläge.

Jetzt ist er sich sicher, dass Maddie mit ihren Kidnappern Portugal verlassen habe. Danach sei sie wahrscheinlich an einen anderen Kinderschänderring verkauft worden. Dass Spanier in die Aktion verstrickt sind, hält er für unwahrscheinlich. Und: „Es ist unwahrscheinlich, dass die Entführung aus Geldgier durchgeführt wurde. Sonst hätten sich die Entführer längst gemeldet.“ Außerdem seien die Eltern Maddies als Angehörige der Mittelklasse nicht reich genug, um für Erpresser attraktiv zu sein.

Neue Panne wird publik: Polizei fotografierte mit Digi-Kameras – Gericht wird dies ablehnen

Metodo 3 sucht im Auftrag von Kate und Gerry McCann seit September nach Maddie und bekommt dafür laut Daily Mail 75.000 Euro im Monat. Etwa 30 Ermittler suchen nach Spuren Maddies, vor allem in England, Frankreich, Spanien, Portugal und Marokko.

Ein Freund der McCanns gab zu, dass es innerhalb der Familie und ihrer Berater Unstimmigkeiten gebe, ob Metodo 3 mit seinen „Sicherheiten“ an die Öffentlichkeit gehen solle. „Wir glauben, dass Metodo 3 Fortschritte macht, aber vielleicht sollte man erst wirkliche Beweise publik machen.“ McCann-Sprecher Mitchell: „Wir haben volles Vertrauen in Metodo 3.“

Unterdessen wurde eine neue Polizeipanne öffentlich. Fotos von Blutspuren an der Wand im Appartment der McCanns in Praia da Luz wurden nur mit einer Digitalkamera aufgenommen, die Fotos in einem privaten Labor außerhalb der Polizei ausgedruckt. Grund: Der Polizeidrucker war kaputt. Das Gericht wird diese Fotos vermutlich nicht anerkennen, denn Manipulationen an Digitalfotografien sind leicht zu bewerkstelligen.