Maddie: Psycho-Krieg um Verhöre und Premierminister Brown

In einem Artikel portugiesischen Zeitung 24 Horas befürchten portugiesische Polizisten, dass die geplante erneute Befragung von Kate und Gerry McCann in England nichts Neues ans Licht bringen könnte – weil die englischen Polizisten nicht hartnäckig genug nachfragen würden. „Sie werden sie einfach nicht genug unter Druck setzen“, so ein Kommentar.

Portugiesen dürfen nur zuschauen

Eigentlich waren die neuen Verhöre für diese Wolche geplant, aber aus bürkokratischen Gründen wird es wohl nichts damit vor Weihnachten. Denn die Fragen der portugiesischen Polizei müssen erst von einem portugiesischen Staatsanwalt geprüft werden, danach übersetzt, dann den britischen Behörden überstellt und schließlich von Innenministerin Jacqui Smith persönlich genehmigt werden. Erst dann ist die britische Polizei am Zug.

Wahrscheinlich wird die Befragung in England stattfinden, die portugiesische Polizei darf sich so gut wie nicht einschalten. Dies wäre aber nach Meinung der Ermittler nötig, um die vermeintlichen Widersprüche in den Aussagen der McCanns sowie ihrer Freunde aufzudecken.

Das Verhältnis zwischen englischer und portugiesischer Polizei scheint nicht das beste zu sein. Zeugen sprechen von Streitereien bei den Besprechungen der DNA-Analysen vergangene Woche, die in Birmingham durchgeführt worden waren.