Maddie: Polizei wütend über Vorwürfe der McCanns

addies Eltern und ihr Sprecher Mitchell sorgen für Stimmung: Die portugiesische Polizei wehrte sich vehement gegen Vorwürfe, sie hätte Kates McCanns Protokoll über die verzweifelte Maddie absichtlich öffentlich gemacht.

Diese Vorwürfe, vor allem von Clarence Mitchell, dem Sprecher der McCanns vorgetragen, entbehrten "jeder Grundlage".

In den elf Monaten Ermittlungsarbeit im Fall Maddie war dies laut Daily Mail erst die fünfte öffentliche Bekanntmachung der portugiesischen Polizei. Offenbar ist sie wirklich sehr verärgert.

FORUM: Was halten Sie vom Fall Maddie? Sagen Sie Ihre Meinung

"Wir bedauern, dass Mitchell solche Vorwürfe äußerst – sie kommen zu einem schlechten Zeitpunkt

Mitchell hatte spekuliert, die Polizei wollte mit den Enthüllungen über Maddies Verweiflung den Besuch der McCanns beim europäischen Parlament torpedieren. Warum sie dies tun sollte, verriet er aber nicht.

Nach einem Treffen von Chefermittler Paulo Rebelo und Staatsanwalt José Cunha Magalhaes sagte ein Sprecher der Polizei dazu: "Wir bedauern, dass Mitchell solche Vorwürfe äußert. Sie sind haltlos und kommen zu einem Zeitpunkt, wo wir signifikante Fortschritte in dem Fall machen."

NEWS: Maddie fragte: "Mami, warum hast du uns letzte Nacht alleine gelassen?"

Welcher Art diese Fortschritte sind, wollte der Sprecher nicht sagen. Derzeit wartet die Öffentlichkeit auf ein polizeiliches Statement zu den Verhören mit den Freunden der McCanns, die in der vergangenen Woche in England stattfanden.

Ein reicher Freund engagierte Mitchell – für 115.000 Euro im Jahr

Allgemein wird davon ausgegangen, dass der Fall Maddie zu den Akten gelegt wird. Es ist unwahrscheinlich, dass jemals Licht in das Verschwinden der kleinen Madeleine McCann dringt.

Brian Kennedy, ein schwer reicher Freund der McCanns, hatte Mitchell im September engagiert, um das Image von Maddies Eltern vor allem in Portugal zu verbessern. Das ist dem 46 Jahre alten früheren BBC-Reporter wohl gründlich misslungen. Bereits im Mai war er vom Auswärtigen Amt Englands nach Portugal geschickt worden, um den Presserummel um die McCanns zu koordinieren.

Sein Job als Sprecher der McCanns bringt ihm laut Daily Mail ein Gehalt von schätzungsweise 115.000 Euro im Jahr.

Weitere News:

Neue Verhöre der Tapas Seven in England beginnen, portugiesische Ermittler in England

Daily Express und Daily Star sagen: Sorry, Kate und Gerry McCann

Froschmänner finden Tasche mit Knochen – aber von wem

Froschmänner tauchen nach Maddie

Neue Zeugen sahen Bündel im Meer verschwinden

Taxifahrer belastet Maddies Mutter und Robert Murat

Maddie in England gesichtet, Polizei verfolgt neue Spur

Polizeichef wegen Zeugenmisshandlung vor Gericht

Maddie in Südfrankreich? Studentin ist sich hundertprozentig sicher

Wurde Maddie Opfer einer Entführungswelle?

Portugiesischer Justizminister bezweifelt, dass Maddie je gefunden wird

Wird die Akte Maddie geschlossen – ohne Anklage?

Portugiesische Polizei: Englische Regierung verschleppt die Ermittlungen

Bauarbeiter aus Gibraltar von Kollegen angezeigt