Maddie: Metodo 3 jagt pädophilen Engländer – oder nur Gespenster?

Die Mutter der 12-Jährigen, die seit mehr als fünf Jahren in Portugal lebt und einige Zeit im Pub von Christians Eltern arbeitete, sagte der Daily Mail: „Er hat meiner Tochter angeboten, sie von der Schule abzuholen und hat die ekelhaftesten sexuellen Dinge vorgeschlagen. Das ging zwei Monate so, bis ich es herausgefunden habe. Ich habe ihm gesagt: Wenn du das weiter machst, bringe ich dich um!“

Allem Anschein nach verschwand Christian R. noch an diesem Abend mit der Kasse des Pubs in Richtung Sevilla, wo sein Auto gefunden wurde. Man geht davon aus, das sich der Mann heute in England aufhält. Seine Mutter sagt: „Ich habe Christian seit zwei Jahren nicht mehr gesehen. Mehr sage ich dazu nicht.“

Zufall oder nicht? Die Familie von Christan R. lebt in unmittelbarer Nachbarschaft zu Robert Murat, dem ersten Verdächtigen im Fall Maddie.

Metodo 3 in der Kritik: Geht es nur ums Geld?

Die Arbeit der Detektei Metodo 3 gerät unterdessen zunehmend in die Kritik. Nachdem man vor wenigen Wochen noch angekündigt hatte, Maddie vor Weihnachten zu finden, werden nun wieder neue Verdächtige präsentiert. In Internet-Foren der ganzen Welt wirft man den Spaniern vor, sich schamlos aus dem Maddie-Hilfs-Fond zu bereichern – und in Wirklichkeit nur im Nebel zu stochern und Gespenster zu jagen.