Die portugiesische Polizei hat Kate und Gerry McCann aufgefordert, nach Portugal zu kommen.

Während die McCanns bislang immer verlauten ließen, sie würden alles tun, um der Polizei zu helfen, sagte ihr Sprecher Clarence Mitchell jetzt, dass Kate und Gerry auf keinen Fall nach Portugal zurückkehren würden, so lange sie dort noch als Verdächtige eingestuft seien.

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Kate und Gerry befürchten starken Druck in Portugal

Freunde aus dem Umfeld der McCanns sagten laut Daily Mail: "Kate fühlt sich emotional zu schwach dafür. Sie ist sehr mitgenommen." McCann-Sprecher Clarence Mitchell dazu: "Kate und Gerry würden eine Rekonstruktion, die für Millionen Menschen übertragen werden würde,  sehr begrüßen. Das könnte neue Spuren bringen, die zu Maddie führen." 

Außerdem hätten die McCanns bereits eine solche Rekonstruktion vor Monaten vorgeschlagen, damals habe die Polizei aber nicht gewollt. Die McCanns befürchten jetzt, dass die Polizei in Portugal erheblichen Druck auf sie ausüben werden, um ein Geständnis zu erreichen. Kate und Gerry weisen aber weiter jede Verstrickung in den Fall von sich.

Dass die McCanns nach Portugal beordert worden seien, dementiert er. Die Anwälte der Familie seien derzeit in Gesprächen mit der portugiesischen Justiz, um sich von ihrem Status als "Verdächtige" zu befreien.

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Währenddessen begannen die Befragungen der Freunde der McCanns, die ebenfalls am Abend des 3. Mai beim Verschwinden Maddies dabei waren. Als erste war Jane Tanner an der Reihe. Sie will den Entführer Maddies gesehen haben.

Laut Clarence Mitchell will niemand der sieben Freunde der McCanns seine bisherigen Aussagen ändern, niemand von ihnen stünde außerdem unter Verdacht, falsch ausgesagt zu haben.

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