Maddie: Interpol erhebt schwere Vorwürfe gegen portugiesische Polizei

Alleine 107 Mal soll sie allein in Belgien gesehen worden sein, so geht aus den nun veröffentlichten Polizeiakten hervor.

Wurde Maddie wirklich von einem Pädophilen-Ring nach Holland und Belgien verschleppt? Beamte von Interpol in Brüssel sagten, dass sie 107 Anzeigen von Menschen erhalten hätten, die Madeleine McCann seit dem 3. Mai 2007 gesehen haben wollen – damals verschwand sie aus Portugal.

Die Detektive, nach wie vor von Maddies Eltern Kate und Gerry McCann angeheuert, sagten, sie würden die aussichtsreichsten Anzeigen bearbeiten. Ein geheimer Polizeireport aus England beinhaltet demnach laut Daily Mail Informationen, wonach Maddie tatsächlich gezielt einem Kinderschänderring zugeführt worden sein könnte.

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Scotland Yard versuchte am Donnerstag diesen Report, der bereits im März erstellt worden war, herunter zu spielen. Es habe sich dabei um eine Vermutung gehandelt.

Aber jetzt enthüllen auch die 30.000 Seiten der portugiesischen Maddie-Akte eine wahre Flut an Sichtungen in Belgien. So war Maddie angeblich in einem Zug von Brüssel nach Antwerpen, an einem anderen Tag in Begleieung eines osteuropäischen Paares. Dann sah man sie nahe der französischen Grenze.

Interpol-Chef Alain Remue aus Belgien sagte: "Wir haben im April 2008 einen offiziellen Bericht nach Lissabon gesandt mit der Bitte um weitere Informationen. Aber wir haben nie eine Antwort aus Portugal bekommen. Dann erfuhren wir, dass die Akte geschlossen sei."

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