Luis Conde beigesetzt, 6.000 rufen “Es lebe das Militär!”

 

Der 45 Jahre alte Soldat wurde Opfer einer Autobombe, die die baskischen Terroristen im kantabrischen Santoña gezündet hatten. Sechs Menschen waren bei dem Attentat verletzt worden.

6.000 Menschen versammelten sich noch am Montagabend spontan, um gegen die ETA zu demonstrieren. Sie riefen: "Es lebe das Militär, es lebe Spanien!".

ETA-Terror: Dritter Anschlag in 24 Stunden – Soldat mit Autobombe getötet

Auch hochrangige Politiker erschienen vor Ort, um Abschied von dem jüngsten ETA-Opfer zu nehmen, darunter María Teresa Fernández de la Vega, Vizepräsidentin der Regierung, und Mariano Rajoy, Chef der oppositionellen Volkspartei PP.

Bis zuletzt blieb unklar, ob Verteidigungsministerin Carme Chacón am Begräbnis am Dienstag teilnimmt. Kommentar "El Mundo": "Dies ist die größte Herausforderung für die Regierung Zapatero." Die ETA hatte innerhalb von nur 24 Stunden drei Anschläge verübt, die schlimmste Bombenserie seit vier Jahren.

Der baskische Ministerpräsident Ibarretxe sagte, die Anschläge der ETA würden "jedes Mal mehr Ekel erzeugen".

Aus Kantabrien kam dagegen Kritik an Ibarretxe. Viele Politiker machten ihn für den Anschlag in Santoña verantwortlich. Ein Abgeordneter sagte: "Es gibt zwei Sorten von ETA-Terroristen. Die einen zünden die Bomben, die anderen sitzen im baskischen Parlament und unterstützen sie politisch. Damit muss Ibarretxe endlich Schluss machen."

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