Fakt ist: Lionel Messi vom FC Barcelona sowie seine Teamkameraden Andrés Iniesta und Carles Puyol sind vor Gericht geladen worden.

Sie sollen in der katalanischen Metropole von einer Untersuchungsrichterin als Zeugen zu Vorwürfen gegen den früheren Barça-Präsidenten Joan Laporta vernommen werden.

In dem Verfahren geht es um Geschäfte, die Laporta als Clubchef wie auch als Privatmann in Usbekistan abgewickelt hatte.

Der Spielervermittler Bayram Tutumlu wirft Laporta vor, ihm einen mündlich vereinbarten Anteil von zehn Prozent an den Gewinnen vorenthalten zu haben. Die Richterin lud auch die Profis Samuel Eto’o (Inter Mailand) und Francesc Fàbregas (FC Arsenal) sowie den jetzigen Barça-Präsidenten Sandro Rosell als Zeugen vor.

Wie am Dienstag aus Justizkreisen verlautete, sollen die Fußballer aussagen, wie viel Geld sie 2008 für die Teilnahme an einer Werbeaktion in Usbekistan erhalten haben.

Tutumlu hatte nach eigenen Angaben Laporta in Usbekistan Kontakte vermittelt und dabei geholfen, Geschäfte einzuleiten. Aus der Presse will er erfahren haben, dass der Anwalt dabei drei Millionen Euro eingenommen und auf das Konto seiner Kanzlei eingezahlt haben soll.