Lionel Messi: Riesen-Ärger in Gabun, Rassismus-Vorwürfe – Rooney rühmt den FC Barcelona

Featured Video Play Icon

Das hatte Leo Messi noch gefehlt: Nachdem der Floh am vergangenen Wochenende noch die Menschen im afrikanischen Staat Gabun mit seiner Anwesenheit beglückte, hagelt es im Nachhinein böse Vorwürfe.

Sogar Rassismus wird dem Argentinier dabei unterstellt. Die politische Opposition des Landes erklärte nämlich mittlerweile: “Auch wenn man Messi heißt und Multimillionär ist, hat man nicht das Recht, eine Republik zu besuchen, auch wenn es eine Bananenrepublik sein mag, mit den Händen in den Hosentaschen und in kurzen Hosen. Gabun ist doch kein Zoo.”

Angeblich habe sich Messi mit seinem ganzen Auftreten respektlos verhalten. Der Vorwurf weiter: “Der Messias des Fußballs kam nach Gabun, als wollte er einen Zoo besuchen: ungewaschen, unrasiert, mit den Händen in den Hosentaschen, offenbar auf der Suche nach Nüssen, die er nach uns werden könnte.”

Warum ist Messi nicht ins Trainingslager geflogen?

Dabei war Messi doch nur auf Einladung der Regierung gekommen, um das neue Stadion in Port-Gentil einzuweihen. Begleitet wurde er dabei von Staatschef Ali Bongo Ondimba. Gerüchte besagen, dass Messi für seinen Auftritt fürstlich entlohnt worden sei. Aber Ondimba stellte klar, dass kein Geld geflossen sei. Unterm Strich wird sich Messi wünschen, doch lieber ins Trainingslager Barcas geflogen zu sein, um Fußball zu spielen. Hat er solchen Ärger wirklich nötig?

Unterdessen äußerte sich Wayne Rooney von Manchester United über seinen nächsten Testspielgegner Barça. Demnach ist das Team von Trainer Luis Enrique schon jetzt so gut wie der FC Barcelona unter Pep Guardiola – gegen den Rooney mit United zweimal im Finale der Champions League verloren hatte, 2009 und 2011. Was er sagte, klang irgendwie nach Bewerbungsmappe.

“Nach dem Titel für Real Madrid 2014 hätte keiner gedacht, dass sie so schnell wieder zurück auf den Thron steigen würden”

Rooney erklärte: “Barca hat ein fantastisches Team, und nach dem Titel für Real Madrid 2014 hätte keiner gedacht, dass sie so schnell wieder zurück auf den Thron steigen würden. Aber sie haben das Unglaubliche geschafft. Sie sind wahrscheinlich aktuell so gut wie sie es in den letzten zehn Jahren schon waren”, so Rooney im TV-Sender ESPN.

Rooney fällt dabei natürlich auch ein Wandel der Spielidee zwischen Pep Guardiola und Luis Enrique auf: “Sie haben verschiedene Zugangsweisen zum Spiel, ich denke, sie verteidigen jetzt besser als unter Pep, sie versuchen nicht mehr, ihre Gegner in deren eigener Hälfte einzuschnüren, dafür können sie jetzt aber großen Schaden mit ihren Kontern anrichten.”

Messi, Neymar und Luis Suárez sind die Besten

Dass man dafür die richtigen Spieler braucht, weiß Rooney natürlich auch: “Es ist klar, dass die Art und Weise zu spielen heute anders ist als noch vor wenigen Jahren, aber mit so tollen Spielern wie Messi, Neymar und Luis Suárez sind sie so gefährlich wie eh und je.”

Wayne Rooney, der 2011 im Finale der Champions League beim 1-3 gegen Barca das Ehrentor für United erzielen konnte, erzählte auch von seiner Enttäuschung, zweimal im Finale gegen Barca verloren zu haben: “Es ist immer bitter und schwer zu akzeptieren, wenn man nah dran ist zu gewinnen, und dann aber verliert. Man kann manchmal halt eben nicht anderes tun, als zu akzeptieren, wenn andere besser sind als man selbst.”

Kommentar hinterlassen zu "Lionel Messi: Riesen-Ärger in Gabun, Rassismus-Vorwürfe – Rooney rühmt den FC Barcelona"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*