Lionel Messi: Krach mit Barca-Psychologen, Neymar und Ter Stegen unter Druck! “Ball hatte viel Effet”

Neymar verschoss beim Stand von 3-1 einen Elfmeter, der Villarreal zwar nur minimale Chancen auf einen Einzug ins Pokalfinale lässt. Aber immerhin noch eine Chance. Ein 4-1 wäre kaum aufzuholen gewesen.

Und der Ex-Gladbacher im Tor Barcas ließ beim Stand von 1-0 eine Gurke von Trigueros durch die Hosenträger, den nicht viele andere Keeper in Spanien durchgelassen hätten. Ein 3-0 wäre jedenfalls ebenfalls schon die Vorentscheidung gewesen.

Trainer Luis Enrique erklärte sich jedenfalls zufrieden mit dem Spiel seines Teams – was soll er auch anders sagen.

Normalerweise ist Messi Elfmeterschütze Nummer eins

Zu Neymar erklärte der Coach: “Normalerweise ist Messi unser Elfmeterschütze Nummer eins, wir haben eine Lista, aber auf dem Platz entscheiden dann die Spieler im Einzelfall. Sie vertrauen sich gegenseitig und dürfen entscheiden. Neymar, die Nummer zwei auf unserer Liste, wird Leo wohl um Erlaubnis gefragt haben.” Fakt ist: Neymar scheiterte an Torwart Asenjo, der den leichten Ball ebenso leicht parierte.

Barcas Keeper machte dagegen keine so gute Figur. Zwar hielt Ter Stegen in der ersten Halbzeit einen fast unhaltbaren Ball. Dann aber der böse Patzer zum 1-1.

“Wir waren alle überrascht, der Schuss von Trigueros war ja aus der Distanz”

Luis Enrique entschuldigend: “Das Ball hat viel Effet, wir waren alle überrascht, der Schuss von Trigueros war ja aus der Distanz.” Der Deutsche selbst sagtge: “Abgesehen von dem Patzer habe ich ein gutes Spiel gemacht.” Und Barcas Präsident Josep Bartomeu sagte: “Solche Dinge passieren eben im Fußball.”

Zu seinem immer besser werdenden Star Gerard Piqué sagte Luis Enrique: “Er ist sehr gut, trägt viel zu unserem guten Spiel bei, er ist ein enorm wichtiger Spieler. Er hat unglaubliche Qualitäten.” Piqué köpfte beim 3-1 gegen Villarreal das dritte Tor.

“Wir können noch in allen Facetten unseres Spiels besser werden”

Dass sein Team nur aktuell gut sei, bestritt Luis Enrique erneut: “Wir sind schon die ganze Saison auf einem guten Weg. Vielleicht sind wir momentan besonders gut drauf, aber wir können noch in allen Facetten unseres Spiels besser werden.”

Ob Barca denn nicht irgendwann schlapp macht? Luis Enrique will davon nichts wissen: “Ja, ja, wir können mit dieser Intensität bis Juni weiter spielen, daran gibt es keine Zweifel. Ich sehe das sehr wohl möglich, deshalb machen wir ja die Rotationen, damit die Spieler so lange wie möglich frisch sind.”

Rotationen, die es bei Real Madrid vielleicht zu selten gibt. Die Königlichen befinden sich demzufolge viellelicht auch deshalb gerade in der Krise.

Zur mentalen Stärke Barcas sagte der Trainer: “Wir arbeiten daran, logisch. Warum sonst sollten wir sonst einen Psychologen im Team haben. Manchmal klappt es eben, manchmal aber auch nicht.”

Unter anderem soll Messi mit dem Psychologen Anfang des Jahres die entscheidende Auseinandersetzung bei einem Training gehabt haben. Das berichtet die Zeitung “Marca”. Messi habe den Psychologen beschimpft, Luis Enrique sein seinem Kollegen deshalb zu Hilfe gekommen. Anschließend sei das Wortgefecht eskaliert – am Ende wurde Sportdirektor Andoni Zubizarreta entlassen, Bartomeu setzte für Juni Neuwahlen an. Alles nur wegen eines Psychologen?