Lionel Messi entthront Cristiano Ronaldo: Goldener Ball in Dolce & Gabbana, die Fünfte!

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Die schöne Stadt Zürich verwandelt sich am Montag in die Hauptstadt der Fußballwelt. Und obwohl die Wahl zum besten Kicker der Welt wie immer demokratisch abläuft, wird dort eine Monarchie installiert. Die von König Lionel Messi.

Denn der Star des FC Barcelona wird am Montag seine fünfte Krone erhalten. Niemand sonst hat jemals auch nur viermal den Goldenen Ball gewonnen. Auch nicht Real Madrids Cristiano Ronaldo, der noch im Vorjahr nach seinem dritten Triumph angekündigt hatte, Messi dereinst erreichen zu wollen. Der Argentinier hatte bei Ronaldos vollmundigen Worten damals nur gönnerhaft gelächelt. Und wahrscheinlich vorausgesehen, was passieren würde.

Fakt ist: CR7 absolvierte ein grottenschlechtes Jahr 2015 mit Real Madrid, obwohl er persönlich mit 48 Toren in der Liga besser war als jeder andere in Europa. Dafür bekam er bereits seinen Trostpreis, den Goldenen Schuh. Den wahren Titel, den des besten Fußballers, aber bekommt Messi, der mit Barca fünf Titel im Jahr 2015 holte. Mehr geht fast nicht.

Bleibt abzuwarten, wie sich CR7 dem Unvermeidlichen fügt

Wenn Messi ab 18 Uhr im Kongresshaus die Huldigungen seiner Kollegen entgegen nehmen wird, bleibt abzuwarten, wie sich CR7 dem Unvermeidlichen fügt. Der Portugiese hatte schon vor Wochen zugegeben, dass Messi den Titel verdient habe. Er selbst, gab er dabei zum Besten, halte sich allerdings dennoch für den Besten. In der Logik Ronaldos ist das kein Widerspruch. Denn nur wer sich selbst für den Allerbesten hält, kann dies irgendwann auch mal erreichen. Und von dieser Aussicht lebt Ronaldo.

Die andere Frage wird sein, welchen Anzug Messi für die Gala wählen wird. Der Star ist trotz seines eher unauffälligen Äußeren und seiner bekannten Schüchternheit für gewagte Roben bekannt. Unvergessen sein Outfit bei den letzten Verleihungen des Goldenen Balles, als er in Smokings seiner Hausmarke Dolce & Gabbana auftrat. Zum Luftanhalten. Aber wohl das Privileg eines Fußballers, der kaum noch darauf achten muss, was die Öffentlichkeit von ihm hält. Messi wird längst in Toren gemessen. Nicht in Fragen des guten Geschmacks.

Luis Enrique und Pep Guardiola bleiben zuhause

Im Gegensatz zu Messi, der wie immer zur Gala erscheint, will Barcas Trainer Luis Enrique aus unerfindlichen Gründen nicht in Zürich anwesend sein – obwohl er dort wahrscheinlich zum besten Coach der Welt ausgerufen wird. Auch Pep Guardiola wird nicht erscheinen. Wohl auch, weil er keine Siegchancen hat. Und weil er mit Bayern München die Rückrunde vorbereitet. Seine letzte. Holt er die Champions League mit Bayern, kann er seine Mission in Deutschland als Erfolg verbuchen. Verpasst er wieder die Königsklasse, darf er getrost davon ausgehen, dass sie ihm in München keine Träne nachweinen werden, wenn er im Sommer nach Englang geht. Denn deutscher Meister wird mit den Bayern bekanntlich auch der Hausmeister an der Säbener Straße.

Im Gegensatz dazu schaffte Luis Enrique in seiner ersten Saison mit Barca gleich das Triple – gegen die Bayern, gegen Real Madrid. Gegen den Rest der Welt. Was Luis Enrique aber nicht animieren kann, sich in einen Anzug zu schwingen. Wahrscheinlich verbringt er die Stunden der Gala auf dem Fahrrad, im Trainingsanzug. Messi wird ihm dann berichten, wie es war …

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