Düsseldorf (ots) –

– Ericsson hat sich mit Blue Corner, einem Unternehmen von Blink Charging, zusammengetan, um zu zeigen, wie das mobilfunkgestützte Internet der Dinge (IoT) eine zentrale Rolle bei der Vernetzung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge spielen kann.
– Der Bericht zeigt, wie das mobilfunkgestützte IoT die Steuerung, Verwaltung und Wartung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge verbessert und die jährlichen Überwachungskosten um 15 Prozent senken kann.
– Durch die Implementierung des mobilfunkgestützten IoT können mittelgroße Anbieter von Ladestationen für Elektrofahrzeuge ihren Umsatz um 40 Prozent steigern, da sie an den Einnahmen aus der Interoperabilität beteiligt werden.

Ericsson (NASDAQ: ERIC) hat heute in Zusammenarbeit mit dem Elektrofahrzeug-Ladeanbieter Blue Corner, dem Mobilfunknetzbetreiber Orange Belgium und Arthur D. Little einen Bericht (https://www.ericsson.com/en/enterprise/reports/connected-ev-charging/value-calculator) über das vernetzte Laden von Elektrofahrzeugen veröffentlicht. Das mobilfunkgestützte Internet der Dinge (IoT), zum Beispiel via 4G und 5G, kann eine zentrale Rolle bei der Vernetzung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge spielen.

Der Bericht unterstreicht den Wert des mobilfunkgestützten Internet der Dinge (IoT), das eine zentrale Rolle bei der Vernetzung und Steuerung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge spielen kann. Da Verbraucher, Regierungen und die Automobilindustrie nach einer nachhaltigeren und effizienteren Alternative zu Fahrzeugen mit fossilen Brennstoffen Ausschau halten, sehen Anbieter von Ladestationen für Elektroautos eine Chance für geschäftliches Wachstum.

Sie stehen jedoch vor der Herausforderung, eine schnell wachsende Anzahl von Ladestationen effektiv zu betreiben, zu warten und sicherzustellen, dass die Stationen ausgelastet und profitabel sind, während sie ihren Kunden eine möglichst flächendeckende Ladeinfrastruktur bieten.

Der Bericht von Ericsson untersucht, wie die mobilfunkgestützte IoT-Konnektivität den Anbietern von Ladestationen dabei helfen kann, die Einrichtung, den Betrieb, die Wartung und die Bereitstellung von Dienstleistungen zu verbessern. Insbesondere unterstützt das IoT die Autorisierung von Nutzern, Zahlungsprozesse, Stationsüberwachung und -wartung sowie intelligentes Energiemanagement und liefert gleichzeitig wertvolle Daten zur Verbesserung der Planung und Entwicklung neuer Kundenservices.

Ein weiterer Vorteil der mobilfunkgestützten IoT-Konnektivität sind die eingebauten Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz von Daten und sensiblen Informationen, die neben der zuverlässigen Abdeckung unabhängig vom Standort einen unmittelbaren Mehrwert schaffen.

Der Bericht analysierte ein europäisches, mittelgroßes Elektrofahrzeug-Ladeunternehmen mit einem Umsatz von 9 Millionen Euro und stellte fest, dass es mit folgenden Ergebnissen rechnen kann:

– 40 Prozent Umsatzsteigerung durch Interoperabilität, d. h. Umsatzbeteiligung von Kunden, die Ladestationen anderer Elektrofahrzeuganbieter nutzen.
– Etwa 15 Prozent geringere jährliche Überwachungskosten infolge der Fernüberwachung, wodurch Zeit und Aufwand für physische Inspektionen eingespart werden.
– Schnellere Reaktionszeiten bei technischen Problemen, Verbesserung der Betriebszeit und der Kundenerfahrung als Ergebnis der Fernüberwachung.

Auch andere Interessengruppen profitieren davon. So kann beispielsweise ein Parkplatzbetreiber, der angeschlossene Ladestationen besitzt, durch die IoT-gestützte Interoperabilität zusätzliche Einnahmen erzielen.

„Dieser Bericht zeigt den Wert der mobilfunkgestützten IoT-Konnektivität, um mit dem rasanten Wachstum von Elektrofahrzeug-Ladenetzen Schritt zu halten. Ericsson IoT Accelerator bietet wichtige Funktionen, wie zum Beispiel Vertragsmanagement, Servicemanagement und Einblicke in Geschäftsdaten, die es Elektrofahrzeug-Ladeanbietern ermöglichen, ihr IoT-gestütztes Geschäft über eine einzige Konnektivitätsmanagement-Plattform zu implementieren, zu verwalten und zu skalieren“, sagt Jess Thompson-Hughes, IoT Enterprise Sales Director, Energy & Utilities, Ericsson.

Olivier van Schap, Geschäftsführer von Blue Corner, sagt: „Blue Corner schloss sich 2021 mit der Blink Charging Gruppe zusammen, mit dem Ziel, kurzfristig zu einem führenden Anbieter auf dem europäischen Elektrofahrzeugmarkt zu werden. Mit einem Netz von über 10.000 Ladepunkten in ganz Europa arbeiten wir an einer nachhaltigeren Gesellschaft, indem wir die Kohlenstoffemissionen durch innovative Ladelösungen reduzieren. Mit unserem Konnektivitätspartner Orange Belgium und seinen IoT-Lösungen, die von Ericsson IoT Accelerator unterstützt werden, können wir sicherstellen, dass unsere Ladestationen immer vernetzt und gut gewartet sind, so dass wir die Bedürfnisse der Fahrer schon heute erfüllen können.“

Werner de Laet, Chief Enterprise Officer, Orange Belgien, sagt: „Wir statten jede Ladestation mit einer SIM-Karte aus, die die Stationen mit einem öffentlichen Mobilfunknetz verbindet und so eine Datenübertragung in Echtzeit und ein Asset Management ermöglicht. Damit schafft Blue Corner die Voraussetzungen für die Fernverwaltung ihrer Ladestationen – einer der Schlüsselfaktoren für Kosteneinsparungen – und die Optimierung der Leistung auf der Grundlage von Dateneinblicken.“

Elektrofahrzeug-Ladeanbieter und andere Stakeholder des Ökosystems können den potenziellen Wert der mobilen IoT-Konnektivität für ihr Unternehmen mit dem Business Value Calculator (https://www.ericsson.com/en/enterprise/reports/connected-ev-charging/value-calculator) von Ericsson berechnen.

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Quelle: ots