Frankfurt am Main (ots) – Das Experimentierset für Grundschulkinder, Kunos coole Kunststoff-Kiste, ist das Aushängeschild der vielfältigen Bildungsarbeit bei PlasticsEurope Deutschland. Denn mit den Kunststoff-Experimenten können schon die jüngsten Schülerinnen und Schüler spielerisch für die Naturwissenschaften begeistert werden. Jetzt wird der Tüftlerkasten Kuno ganze zwanzig Jahre alt.

Seit der Einführung der ersten 100 Experimentiersets an Bremer Schulen mit dem damaligen Bildungssenator Willi Lemke wurden deutschlandweit mehr als 15.000 Koffer verteilt – fast alle davon sind noch heute im Unterricht im Einsatz. Mit anderen Worten: Das wiederauffüllbare Set ist mittlerweile an mehr als der Hälfte aller Grundschulen in Deutschland verfügbar.

Dabei verdankt Kuno seinen Erfolg selbst einem echten Experiment, wie Ingemar Bühler, Hauptgeschäftsführer von PlasticsEurope Deutschland erklärt: „Die Idee, schon Grundschulkinder an die Naturwissenschaften heranzuführen, war vor zwanzig Jahren noch alles andere als selbstverständlich. Der Konsens lautete, erst wenn Lernende abstrakt denken können, seien sie bereit für Fächer wie Chemie und Physik“. Doch die ernüchternden Ergebnisse der Pisa-Studie führten zum Mut, endlich umzudenken. Und so entwickelte der Verband der Kunststoff-erzeuger gemeinsam mit der späteren Professorin für Chemie-Didaktik, Gisela Lück, ein abwechslungsreiches und spannendes Experimentierset.

Kunststofferzeuger mit MINT-Engagement

Die Experimente – vom Superabsorber bis zum Helm oder der Kläranlage im Taschenformat – begeistern nun schon Generationen von Kindern. Und dies, so Bühler, macht Kuno zu einem wichtigen Pfeiler der Verbandsarbeit: „Wir spüren ein nachlassendes MINT-Interesse bei Jüngeren und gleichzeitig einen stetig steigenden Fachkräftemangel. Wenn wir einen Beitrag dazu leisten können, dass Kinder schon früh merken, wie viel Spaß das Experimentieren und Tüfteln macht und wie faszinierend auch die Welt der Kunststoffe ist, dann machen wir das mit Freude und Überzeugung“.

Die Strahlkraft des Experimentiersets reicht übrigens weit über die Grenzen Deutschlands hinaus: Mittlerweile unterrichten auch Lehrende in Polen und Italien in den jeweiligen Landessprachen mit den Kunststoff-Versuchen. Seit 2016 gibt es mit Olly’s Cool Box of Plastics eine englische Sprachversion für den bilingualen Unterricht und für britische Schülerinnen und Schüler. Demnächst ergänzt eine tschechische Ausgabe das Angebot, speziell gefördert durch ein europäisches Mitgliedsunternehmen von PlasticsEurope.

Mehr Informationen, zum Beispiel zu den mittlerweile auch digital stark nachgefragten Seminaren und Lernangeboten unserer Bildungsverantwortlichen Tanja Rühl zu Kunos coole Kunststoff-Kiste, finden sich auf der Webseite des Verbands (https://www.plasticseurope.org/de/newsroom/press-releases/kunststofferzeuger-im-einsatz-fuer-mint-bildung) sowie auf der Kuno-Webseite (https://kunoscoolekunststoffkiste.org/). Weitere Hintergründe etwa zu MINT-Positionen der Kunststofferzeuger bietet eine ausführliche Pressemappe (https://www.plasticseurope.org/de/newsroom/press-releases/pressemitteilungen-2020/pressemappe-zur-mint-bildung-des-verbands).

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Quelle: ots