Kuba verhöhnt Zapatero: Statt Dialog gibt es Einreiseverbot

Die Behörden in Havanna hätten dem sozialistischen Parlamentarier Luis Yáñez und seiner Frau am Montag am Flughafen die Einreise verboten und sie nach Spanien zurückgeschickt, teilte das Madrider Außenministerium mit.

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Diese Entscheidung sei durch nichts zu rechtfertigen. Der kubanische Botschafter Alejandro González sei deshalb für diesen Dienstag ins Außenministerium bestellt worden.

Spanien strebt während seines EU-Ratsvorsitzes eine Verbesserung der Beziehungen der Europäischen Union zu Kuba an. Die EU soll nach dem Willen Madrids im Umgang mit dem Regime mehr auf einen Dialog und weniger auf Isolation setzen.

Yáñez und seine Frau Carmen Hermosín, die als sozialistische Abgeordnete dem spanischen Parlament angehört, wollten Medienberichten zufolge auf Kuba Urlaub machen. Sie hatten Touristenvisa. Die kubanischen Behörden befürchteten vermutlich, dass sie sich mit Dissidenten treffen wollten, hieß es. (SAZ, dpa)

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Foto: Wikipedia