Pedro Solbes, stellvertretender Regierungschef Spaniens, sieht schwarz: Es sei keineswegs ausgemachte Sache, dass  die Konjunktur Spaniens 2010 wieder anspringe. 

Dies war zuletzt von der sozialistischen Regierung immer wieder betont worden. Aber die Fakten sehen anders aus …

Solbes reiht sich mit seinen Unkenrufen ein in die Phalanx der europäischen Finanzminister, die am Montag dasselbe Szenario des Schreckens für ganz Europa an die Wand malten.

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Solbes betonte auf Grundlage der aktuellen Finanzdaten, dass es noch recht früh sei, Prognosen für die kommenden Jahre zu wagen – aber er stellte die Bevölkerung vorsorglich auf bittere Jahre ein.

Die Regierung bleibt aber bei ihrer Vorausschau, dass das spanische Inlandsprodukt 2009 um 1,6 Prozent fallen wird, also Minuswachstum. Andere Quellen rechnen allerdings mit einem Niedergang um drei Prozent.

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Foto: Daquella_manera (Flickr)